e-Zigarette Liquid

Liquid für die e-Zigarette

Liquid - e-Liquid - "Juice"

Das Liquid (e-Liquid, „Juice“) ist der Stoff, der die e-Zigarette zum Dampfen bringt. Die e-Zigarette stellt das technische Gerät dar und das Liquid liefert die Simulation des Rauchens. Es macht das Dampfen zur besseren Alternative. Das sensorische Erlebnis – neudeutsch „Feeling“ – ist das gleiche: ein reiches Geschmacks­erlebnis und „Nikotin-Flash“ sowohl im Rachen als auch in der Lunge „Throat-Hit“, „Kick“).

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Liquids

Der Stoff, der die e-Zigarette zur gelungenen Simulation des Rauchens macht!

  • 3 gängige Nikotinstärken
  • nikotinfreie Liquids
  • über 100 Aromen

Achten Sie beim Kauf von Liquids auf transparente, zertifizierte Herstellung und auf bewährten Fachhandel!

Die Liquids gibt es in vielerlei Geschmacksrichtung und Nikotinstärken. Sogar ganz und gar ohne Nikotin. Im Preisvergleich stellt sich das Liquid als günstiger heraus als der entsprechende Nikotinverzehr durch Tabakzigaretten.

Die Hauptaufgabe des Liquids besteht darin, dem Dampfer – einem Ex-Raucher – weiterhin Nikotin zur Verfügung zu stellen, ohne dass er Tabakrauch mit seinen tausenden von krebserregenden Zusatzstoffen und Verbrennungsprodukten inhalieren muss.

Außerdem sorgen die Aromen im Liquid für enorme Geschmacksvielfalt, wie sie weder Pfeife, Zigarre und schon gar nicht die Tabakzigarette kennen. Die wunderbare Welt des Dampfens bietet diverse Tabakaromen, Frucht, Obst, Schoko und Kaffee – um nur einige zu nennen. Insgesamt sind es mittlerweile (2015) mehr als 100.

Dies sind die wesentlichen Bestandteile des Liquids:

  • Propylenglycol (PG): ein farblose, geschmacksneutrale Flüssigkeit auf Erdölbasis
  • Glycerin (VG): farblose, süßlich schmeckende Flüssigkeit auf organischer Basis

PG und VG sind die „Basen“ des Liquids: Sie sorgen für Dampf und nehmen die anderen Zutaten auf. PG ist beliebter als VG, aber es gibt heute viele Liquids, die beides mischen – üblicherweise in einem Verhältnis von 55% zu 35% - und natürlich gibt es auch beides in Reinform.

  • Aromastoffe: Sie verleihen dem Liquid Geschmack
  • Nikotin: üblicherweise in Stärken von 6 – 12 -18 mg/ml. Natürlich können Sie auch ein Liquid ohne Nikotin verwenden
  • Destilliertes Wasser: verleiht die gewünschte Viskosität (Fließverhalten)
  • Ethanol: zur besseren Löslichkeit der Zutaten – nicht mehr als 1%

Der Umgang mit dem Liquid ist eine wahrlich klebrige Angelegenheit. Wie sehr, hängt von der verwendeten e-Zigarette, dem Liquid und nicht zuletzt vom eigenen Geschick ab. Sorgen Sie für eine geschützte Arbeitsfläche (Küchentücher!) und legen Sie Kosmetiktücher, Q-Tips und ggf Pfeifenreiniger bereit, damit Sie gleich auch die e-Zigarette routinemäßig pflegen können.

Zur Lagerung des Liquids genügt eine dunkle, kühle Ecke – das kann auch der Kühlschrank sein. So können Sie das Liquid an die zwei Jahre aufbewahren.

Achtung: Wenn Sie Kinder oder Haustiere haben, müssen Sie die Liquids kindersicher wegschließen!

Liquids sind – jedenfalls mit Nikotin – giftig! Zwar sind die Liquidfläschchen mit einer wirksamen Kindersicherung versehen, doch das schützt nicht vor Haustierzähnen und unbegrenzten Erfindergeist der Zwerge.

Das Wichtigste beim Liquidkauf ist die Qualität. Achten Sie auf transparente und zertifizierte Herstellung und kaufen Sie nur beim seriösen Fachhandel.

Liquid
Info
©e-zigarette-test.de
erstellt: 28.07.2015
update: 28.07.2015

Liquid: seine Bestandteile

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Hauptbestandteile Liquid

  • Propylenglycol
  • Glycerin
  • Ethanol
  • Aroma
  • destilliertes Wasser

Ein Liquid besteht aus Nikotin, Propylenglycol (PG), Aromastoffen (~3% - 5%) und Wasser. Es gibt auch Liquids, die in unterschiedlichen Anteilen Glycerin (VG = „Vegetable Glycerin“) verwenden – einige ersetzen das Propylenglycol vollständig durch Glycerin. In Spuren (<= 1%) enthalten sie auch Ethanol

Propylenglycol

Der Hauptbestandteil des Liquids ist Propylenglycol. Es ist eine farblose, fast geruchlose Flüssigkeit und ist ein Produkt der Erdölverarbeitung (Propylenoxid, Propen). In der EU führt es die Bezeichnung E 1520 und findet Verwendung in:

  • Lebensmittelindustrie
  • Kosmetik + Hygenie
  • Zahnpasta
  • Mundwasser
  • Hautcreme
  • Deos
  • Tabakprodukte
  • Zigaretten
  • Snus (Lutschtabak)

Es sind keine wesentlichen Gesundheitsrisiken bei dieser Verwendung bekannt. (s.u.)

Propylenglycol ist die beliebtere Basis

Aus verschiedenen Gründen ist Propylenglycol traditionell die beliebtere Basis:

Propylenglycol ist weniger zähflüssig

Im Vergleich zu Glycerin (VG) ist Propylenglycol (PG) weniger zähflüssig („viskos“).

  • das Befüllen ist etwas einfacher,
  • es verstopft den Verdampferkopf nicht,
    was bei einem dichteren und zähflüssigeren VG-basierten Liquid schon mal passieren kann.
  • die Watte im Verdampferkopf saugt das PG schneller auf,
    so dass Sie schneller an Ihren Stoff kommen, nischwa …
Propylenglycol ist geschmacksneutral

Da PG geschmacksneutral ist, kommen alle Aromen voll zur Geltung.

Weitere Eigenschaften
  • besserer „Kick“ („Throat-Hit“
  • verdampft schneller – das macht den Dampf wärmer
Nachteile Propylenglycol
  • kann allergische Reaktionen hervorrufen (s.u.)
  • produziert weniger Dampf

Glycerin

In manchen Liquids findet sich auch Glycerin (Glycol, VG). Es wird entweder auch aus Propen gewonnen oder aus pflanzlichen Ölen – daher die Bezeichnung „Vegetable Glycerin“ (VG). Es erhöht die Dampfentwicklung, und wird in unterschiedlichen Anteilen beigemischt oder ersetzt das Propylenglycol ganz.

Unter der Bezeichnung E 422 finden wir es in vielen Lebensmitteln als Feuchthaltemittel.

Eigenschaften des Glycerin

Glycerin (VG) unterscheidet sich durch seine Dichte, hohe Viskosität und den süßen Eigengeschmack.

Glycerin hat Eigengeschmack

Im Gegensatz zu Propylenglycol (PG) ist Glycerin (VG) nicht geschmacksneutral:

  • VG hat einen süßen Eigengeschmack
  • Dieser Eigengeschmack überdeckt den Geschmack der Aromen
  • Der Geschmack ist insgesamt „dumpfer“
Glycerin ist zähflüssig

Glycerin ist zähflüssiger als Propylenglycol.

  • mehr Dampf
  • dichterer Dampf
  • sanfterer Throat-Hit

aber

  • VG benötigt mehr Zeit, bis es verdampft
  • beim Wechsel des Verdampferkopfes müssen Sie länger warten
  • verstopft den Verdampfer leichter
  • Rückstände an den Tankinnenwänden

Propylenglycol + Glycerin

Die Eigenschaften von PG und VG lassen sich gut kombinieren. So finden wir heute viele Liquids, die PG und VG in unterschiedlichen Verhältnissen mischen und ein ausgewogenes Gleichgewicht aus Geschmack, Dampfentwicklung und „Kick“ bieten.

Vergleichstabelle Propylenglycol | Glycerin

  PG VG
Verbreitung weit steigend
Viskosität mittel hoch
Geschmacksdichte hoch befriedigend
Dampfentwicklung gut stark
Dampftemperatur warm kühl
Verdampferkopf startklar schnell langsam
Kick stark dumpf
Schmodder mäßig stark
Allergierisiko gering unbekannt

Ethanol

Ethanol – umgangssprachlich Alkohol – benutzt die Menschheit seit Jahrtausenden. Seine Wirkung in Wein, Bier und Spirituosen und sein Missbrauch sind hinlänglich bekannt. Im Liquid ist es nur in Spuren (<=1%) enthalten und unterstützt die Lösbarkeit der Aromastoffe.

Aromastoffe

Aromastoffe

Die Geschmacksvielfalt der e-Zigarette übertrifft die Tagakwelt bei weitem.

Beachten Sie auch die Möglichkeit, diese Aromen in nikotinfreien Liquids zu genießen!

Sie sind die „Seele“ des Liquids: Es gibt mittlerweile über 100 verschiedene Liquidsorten – die Geschmacksvielfalt beruht auf diesen Aromen.

Amaretto | American Blend | Ananas | Apfel | Banane | Blue Ice | Boysenbeere | Bratapfel | Bubble Gum | Cappuccino | Caramell | Earl Grey | EierlikÖR | EierlikÖR | Energy | Erdbeer | Erdbeer-Menthol | Erdnuss | Erdnuss-Schoko | GlÜHwein | Grapefruit | Guave | Haselnuss | Heidelbeere | Heidelbeer-Menthol | Irish-Cream | Johannisbeere | Kaffee | Kirsche | Lebkuchen | Lemon | Limette | Lychee | Maracuja | Maxx Tobacco Blend | Melone | Menthol | Mild Kentucky | Ouzo | Pfirsich | Pflaume | Pinacolada | Pipe Tobacco | Pistazie | Rum | Salmiak-Lakritz | Schokolade | Schoko-Marzipan | Schoko-Marzipan | Schoko-Minz | Spearmint | Starker Tobak | Tabak Silver | Vanille | Virginia | Waldmeister | Whiskey | Wild West | Wildrose |

Um nur ein paar zu nennen ;)

Wasser

Im Liquid ist auch destilliertes Wasser vorhanden. Es dient der Steuerung der Viskosität – will sagen: Es bestimmt, wie flüssig oder zähflüssig das Liquid ist.

Nikotin

Für die allermeisten Dampfer geht es ums Nikotin – auch wenn es natürlich die allermeisten Liquids auch in nikotinfreien Varianten gibt. Das Liquid enthält Nikotin in unterschiedlichen Stärken – gemessen wird in mg/ml = Milligramm pro Milliliter. Ein Standardfläschchen mit einer Füllmenge von 10ml (Milliliter) und z.B. 12mg/ml liefert demzufolge 120mg an Nikotin – also 0,12 Gramm. (über Gefahren und Risiken s.u.)

Nikotin nicht für Krebs verantwortlich

Beim Rauchen von Tabakzigaretten ist das Nikotin nicht für Krebs verantwortlich. Das zeigen neueste Erkenntnisse. Seine Hauptwirkung im Tabakrauch ist die Verstärkung der Suchtwirkung. Interessanterweise ist Nikotin in Reinform weniger süchtig machend als im Tabakrauch.

e-Zigaretten liefern weniger Nikotin

Im Vergleich zu Tabakzigaretten liefern e-Zigaretten weniger Nikotin. Das nehmen wir getrost als angenehmen Nebeneffekt, denn wie befriedigend Dampfen ist, zeigt die immer größere Zahl an glücklichen Umsteigern.

Liquid + Passivrauchen

Passivdampfen

"Passivdampfen" ist beim Dampfen unbekannt. Trotzdem: Ignorieren Sie Ihre Umwelt nicht - z.B. die Dame Fr. Dr. Pötschke-Langer vom DKFZ ;)

Erfreulicherweise gibt es beim Dampfen nichts dem „Passivrauchen“ Vergleichbares – also kein „Passivdampfen“. Die Belastung Ihrer Umwelt ist minimal – Wasser und kleinste Mengen an Propylenglycol.

In einer wissenschaftlichen Studie wurden Hunde und Ratten über 28 Tage einem Luftdampfgemisch („Aerosol“) mit hohen Anteilen an Propylenglycol ausgesetzt. Eine spätere Untersuchung der Tiere ergab außer einer unbedeutenden Abnahme der roten Blutkörperchen keine krankhafte Veränderung der Gewebe des Atmungsapparates.

Das Passivdampfen ist unbedenklich.

Achtung: Auch wenn Dampfen und Passivdampfen nicht mit den Folgen von Tabakkonsum vergleichbar sind – Denken Sie an Ihre Kinder! Verzichten Sie doch den Zwergen zuliebe in deren Gegenwart aufs Dampfen!

Was kostet das Liquid?

Wie immer: Das kommt drauf an. Vor allem kommt es darauf an, ob Sie Wert auf Qualität und natürlich auf Geschmack legen. Aber, was Ihnen schmeckt, das hängt ganz allein von Ihnen selbst ab. Sie können das Liquid sehr gut mit Zigarren vergleichen: Es gibt immer wieder gute für unter €2,-, aber normalerweise kostet eine Qualitätszigarre ab €7,- aufwärts.

Sie bekommen ein vernünftiges Liquid schon ab ungefähr €2,-/10ml. Solche Liquids können durchaus aus zertifizierter Herstellung stammen, aber in der Geschmacksentwicklung stehen sie dem heute Erreichbaren nach. Für um die €5,-/10ml wird es interessant, aber auch hier verwechseln manche Hersteller „Geschmack“ mit „Ahnung“.

Hochwertige Qualitätsliquids aus transparenter, zertifizierter Produktion mit wirklich befriedigender Dampfentwicklung und Geschmacksentfaltung kosten um die €7,-/10ml.

Das ist viel Geld, aber dafür „trinken“ Sie dann „Apfelsaft“, „beißen“ in eine „saftige Melone“ oder ziehen an einer „starken Zigarette“. Wenn Sie ein solches Liquid einmal probiert haben, werden Sie nichts anderes mehr wollen.

Dampferzunge – „Vaper’s Tounge“

Ärgerlich: die Dampferzunge

Die Dampferzunge ist ärgerlich: Vorübergehend verlieren Sie Ihr Geschmacksvermögen. Lesen Sie unsere Tipps, dann bleibt das ein einmaliges Erlebnis. Achten Sie auf sauberes Gerät, einwandfreie Liquids und tadellose Mundhygiene.

Manche Dampfer – besonders Einsteiger und Umsteiger – klagen nach einer Weile, dass das Liebingsliquid überhaupt nicht mehr schmeckt. Oder schlimmer: Es schmeckt gar nichts mehr.

Woran liegt das?

Fünf Geschmacksrichtungen

Unser Geschmackssinn – also die sog. Papillen auf der Zunge nehmen fünf Geschmacksrichtungen war:

  • süß
  • sauer
  • salzig
  • bitter
  • „herzhaft“ (Umami)

Geschmack: Die Nase macht’s!

Der Rest unseres Geschmackserlebnisses stammt vom Geruchssinn. Wenn Sie das nicht glauben, dann erinnern Sie sich doch einfach an Ihre letzte schwere Erkältung, und wie Ihnen da Kaffee, Tee und sonstiges geschmeckt haben.

Was ist die „Dampferzunge“ („Vaper’s Tounge“)

Geht nun der Geschmack völlig verloren, so handelt es sich vermutlich – falls Sie nicht tatsächlich krank sind - um die sog. Dampferzunge („Vapor’s Tounge“). Ihr gesamter Geschmacksapparat hat sich verabschiedet. Das ist im Wesentlichen eine aus der Weinverkostung bekannte Ermüdung des Geruchssinnes. Der ist ja in erster Linie für unser Geschmackserlebnis verantwortlich.

Zu einer solchen Ermüdung unserer Sinne – nicht nur des Geruchssinnes – kommt es, wenn wir einem Reiz zu lange ausgesetzt sind. Die Sinne schalten dann einfach ab. Sie können das leicht überprüfen: Wenn Sie in übelriechender Gesellschaft oder Umgebung sind, dann nehmen Sie den Geruch nach einer Weile nicht oder nicht mehr so stark wahr.

Ursachen der Dampferzunge

Das kommt drauf an. Genau können wir den Finger nicht drauf legen, aber hier mal ein paar wahrscheinliche bis mögliche Ursachen:

Liquidwechsel verpasst

Sie dampfen zu lange dasselbe Liquid. Das passiert leicht, wenn Sie „Ihr“ Liquid gefunden haben und nun wollen Sie nicht mehr davon lassen. Das führt erfahrungsgemäß zu einer starken Gewöhnung an den Geschmack – und der lässt dann einfach nach.

Tipp: Dampfen Sie zwei, drei Liquidaromen abwechselnd. Am beste, Sie besorgen sich zwei e-Zigaretten oder doch zumindest zwei Clearomizer, die mit unterschiedlichen Aromen gefüllt sind – so können Sie ganz leicht abwechseln.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass Sie zu einem stärkeren – höherer Nikotingehalt – Liquid wechseln.

Mundtrockenheit

Haben Sie genug getrunken? Viele Dampfer bemerken eine leichte Mundtrockenheit, und tatsächlich wirkt Dampfen dehydrierend. Hier helfen Mineralwässer und Kräutertees.

Nase verstopft

Wenn Ihre Nase verstopft ist, dann funktioniert Ihr gesamter Geschmacksapparat sowieso nicht richtig. Da hilft nur warten.

Einsteiger?

Sie sind gerade vom Rauchen aufs Dampfen umgestiegen. Ihr Geschmacksapparat erwacht aus einer trüben Nikotinbetäubung und nun überfluten Sie die neuen Reize. Er schaltet runter oder ab.

Liquid zu alt

Wenn Sie das Liquid nicht richtig lagern – es z.B. in der Sonne stehen lassen – oder es einfach zu alt geworden ist, dann verliert es deutlich an Geschmack.

Verdampferkopf schmutzig

Natürlich entsteht schlechter Geschmack auch durch eine schlecht gepflegte e-Zigarette. Hier stehen Tank und besonders der Verdampferkopf unter Verdacht. Die e-Zigarette ist ein Werkzeug. Reinigen Sie sie sorgfältig!

Nicht gleichzeitig dampfen + rauchen

Geben Sie Ihren Geschmacksknospen eine Chance. Machen Sie nicht beides: Dampfen und gleichzeitig Rauchen. Also z.B. abends in der Wohnung nehmen Sie die Dampfe und tagsüber die Fluppe. Das ist für eine kurze Zeit als Übergang in Ordnung, aber wechseln Sie zur e-Zigarette. Das ist die bessere Alternative!

Mundhygiene

Achten Sie sorgfältig auf Ihre Mundhygiene. Putzen Sie auch Ihre Zunge und befreien diese vom Belag. Auch Mundwasser kann helfen!

Sonstige Tipps

Weinverkoster erhalten sich ihr Geruchsvermögen, indem Sie an frischen Kaffeebohnen riechen. Womöglich hilft auch ein reinigendes Lutschen an einem Zitronenschnitz.

Und schlussendlich: Wenn’s Sie z.B. nach einem zu scharfen oder zu sauren Essen erwischt hat, und Ihre Geschmacksknospen sind wirklich in Mitleidenschaft gezogen, dann üben Sie Geduld. Es kann bis zu zwei Wochen dauern, bis sich Ihre Geschmacksknospen wieder erholt haben.

Tipps im Umgang mit Liquids

Umgang mit dem Liquid

Das Hantieren mit dem Liquid ist eine klebrige Angelegenheit.

  • Tragen Sie Gummihandschue
  • Reinigen Sie den Clearomizer sorgfältig!
  • Wischen Sie alle möglichen Kontaktstellen ab!
  • Waschen Sie sich anschließend gründlich die Hände!

Der Umgang mit Liquids ist ein klebriger. Die wenigsten e-Zigaretten erlauben dem erfahrenen Anwender ein „sauberes“ Befüllen. Der Normalfall ist das nicht. Manche e-Zigaretten – genauer deren Tanks („Clearomizer“) - leiden an Inkontinenz – im Dampferdeutsch heißt das: Sie „siffen“. Ihre Tanks sind undicht, und eine mehr oder minder große Menge Liquid tritt unerwünscht aus. Und vergessen wir nicht die „Tankunfälle“: hier löst sich der Tank aus unerfindlichen Gründen einfach in seine Bestandteile auf, und das Liquid folgt den Gesetzen der Schwerkraft.

Befüllen des Tankes mit Liquid

Tragen Sie beim Befüllen des Tankes Gummihandschuhe, um den Hautkontakt mit dem nikotinhaltigen Liquid zu vermeiden! Wischen Sie Ihre e-Zigarette nach dem Befüllen sorgfältig ab und beseitigen Sie alle Liquidspuren! Bevor Sie die Einzelteile wieder zusammenschrauben!

Reinigung nach dem Befüllen

Reinigen Sie nach jedem Befüllen

  • Mundstück
  • Luftkanal (im Innern des Tankes)
  • Tankgewinde
  • Akkugewinde
  • Alle Kontaktflächen

Tun Sie das nicht, kann es passieren, dass das Liquid zum Klebstoff mutiert, und Sie die e-Zigarette nur noch mit einer Zange auseinanderschrauben können. Im schlimmsten Fall können Sie das Teil wegwerfen. Mit ein bisschen Übung dauert das nur zwei Minuten.

Materialien zur Reinigung

Verwenden Sie zur Reinigung – je nach Bauart und Größe:

  • Großes Mundstück und Luftkanal - fusselfreie Kosmetiktücher:
    Die sind in der Beschaffenheit feiner als Küchentücher und kommen zweilagig. Wenn Sie diese beiden Lagen vorsichtig trennen, haben Sie eine dünne Lage. Verzwirbeln Sie diese eine Lage und führen Sie diese bei größeren Modellen sowohl durch das Mundstück als auch durch den Luftkanal in einer drehenden Bewegung. Durch den Widerstand entfernen Sie leicht alle Reste.
  • Kleines Mundstück und Luftkanal – Pfeifenreiniger:
    Bei manchen e-Zigaretten funktioniert die „Zwirbelmethode“ nicht – hier sind die Öffnungen zu eng. Verwenden Sie einfach handelsübliche Pfeifenreiniger!
  • Für Gewinde – Q-Tipps:
    Auch Q-Tipps sind fusselfrei und eignen sich hervorragend zur Reinigung des Verdampfergewindes

Und man wagt es gar nicht hinzuzufügen: Waschen Sie sich gründlich Ihre Hände!

Clearomizer reinigen

Auch den Clearomizer, genauer den Tank, müssen Sie regelmäßig – sagen wir einmal die Woche – reinigen:

  • Schrauben Sie den Clearomizer auseinander
  • Spülen Sie den Tank unter heißem Wasser gründlich aus
  • Befreien Sie die Tankinnenwände von Liquidresten
  • Lassen Sie das Ganze über Nacht trocknen

Es gibt auch Spezialisten, die legen den Tank über Nacht in ein Wodka-Bad – anschließend gut ausspülen und gut trocknen lassen.

Verdampferköpfe reinigen?

Natürlich können Sie die Verdampferköpfe auch reinigen – allerdings vertragen nicht alle den Kontakt mit Wodka/Wasser. Lesen Sie sorgfältig die Gebrauchsanleitung.

Den besten Geschmack erhalten Sie allerdings, wenn Sie Verdampferköpfe schlicht durch neue ersetzen. Das kostet nicht die Welt, und Sie haben immer einen Top-Geschmack!

Lagerung des Liquids

Lagerung der Liquids

Das Wichtigste: kindersicher, dunkel und kühl!

  • Tragen Sie Gummihandschue
  • Reinigen Sie den Clearomizer sorgfältig!
  • Wischen Sie alle möglichen Kontaktstellen ab!
  • Waschen Sie sich anschließend gründlich die Hände!

Wenn Sie sich einen kleinen Vorrat hinlegen, verwahren Sie die Liquids am besten dunkel und kühl. Schützen Sie Ihre Liquids auch vor Temperaturschwankungen. Der Kühlschrank ist hier eine gute Wahl – muss aber nicht sein: Hauptsache kühl und dunkel! Allerdings sollten Sie die Liquids nicht einfrieren. Das kann den Aromen schaden. Lassen Sie die Liquids auch nicht geöffnet rumstehen, sonst verfliegt das Aroma.

Tipp: Stellen Sie Ihre Liquids niemals ins Sonnenlicht. UV-Strahlung kann den Geschmack der Aromen verringern und auch seine farblichen Qualitäten verändern. Nicht zuletzt lieben Bakterien Licht, nischwa …

Wenn Sie Kinder haben, müssen Sie die Liquids verschlossen aufbewahren! Ob Ihre Zwerge an die Liquids kommen, liegt vollkommen unter Ihrer Kontrolle. Sie können das wirklich verhindern. Schließen Sie die Liquids weg!

Übrigens: Auch Ihre Haustiere müssen Sie schützen. Schließen Sie die Liquids weg!

Wie lange kann ich Liquids lagern?

Qualitätsliquids seriöser Hersteller verfügen über ein Mindesthaltbarkeitsdatum – in aller Regel sind das 24 Monate. Bei ordnungsgemäßer Lagerung können Sie das Liquid bis zu diesem Datum genießen – das garantiert der Hersteller. Da Liquids weder Lebensmittel noch Arzneimittel sind, ist die Angabe eines Mindesthaltbarkeitsdatums nicht Pflicht. Daher sollten Sie selbst darauf achten, dass Ihr Anbieter diese Angabe freiwillig macht.

Aber warum wollen Sie Liquids so lange lagern? In den vergangenen Jahren war das eine Option, da die Gesetzeslage der e-Zigarette so unklar wie deren Zukunft war. Die düstere Aussicht, bald auf dem Trockenen zu sitzen, führte zu Hamsterkäufen.

Heute ist das nicht mehr nötig. Es macht wohl Sinn, wenn Sie sich einen Monatsvorrat hinlegen, damit Sie eventuelle Lieferverzögerungen überstehen – aber mehr? Holen Sie sich lieber regelmäßig frische Liquids!

Liquid in Standard-Fläschchen!

Kaufen Sie Ihre Liquids in normalen 10ml-Fläschchen. Diese können Sie in einem überschaubaren Zeitraum „aufdampfen“. Wenn Sie sich größere zulegen, dann öffnen Sie die vielleicht über Wochen oder gar Monate immer wieder, und das Liquid hat fortlaufend Luftkontakt.

Liquid ist schlecht

Natürlich kann ein Liquid auch „kippen“. Das sehen Sie aber leicht:

  • Liquid ist nicht mehr klar
  • Liquid ist milchig oder schlierig
  • im Liquid sehen Sie „Wölkchen“

All das sind Hinweise auf einen möglichen Bakterienbefall. Allerdings kann das auch eine Folge der Aufbewahrung im Kühlschrank sein! Legen Sie das Liquid in handwarmes Wasser – wie ein Babyfläschchen – und wärmen Sie diese vorsichtig.

Entsorgung der Liquidfläschchen

Bedenken Sie: Das Liquid enthält Nikotin. Wenn Ihnen ein Liquid einmal nicht zusagt, dann gießen Sie das nicht einfach weg! Sie können auch versuchen, noch gefüllte Liquidfläschchen in einer netten Apotheke abzugeben. Leere Liquidfläschchen bitte reinigen und dann in den Kunsstoffmüll!

Liquid selber mischen

Selbermischen

  • benötigt viel Erfahrung
  • benötigt viel Wissen
  • benötigt große Sorgfalt

Sammeln Sie wenigstens 6 Monate Erfahrung mit e-Zigaretten und Liquids, bevor Sie mit dem Selber-Mischen loslegen!

Liquids selber mischen – das ist eine Möglichkeit. Wir empfehlen: Sammeln Sie erst Erfahrungen mit einem qualitativ hochwertigen Liquid, damit Sie einen Eindruck gewinnen, wie gut ein professionell angefertigtes Liquid schmecken kann. Dann wissen Sie, was Sie selbst erreichen oder sogar übertreffen wollen.

Lassen Sie sich dazu wenigstens drei – besser sechs - Monate Zeit, um Erfahrung mit Gerät, Dampfen und Liquids zu sammeln. Nehmen Sie das nicht auf die leichte Schulter – ein Liquid selber zu mischen, erfordert zwingend

  • gesicherte Erfahrung
  • gute Sachkenntnis
  • sorgfältiges, präzises Arbeiten mit Kleinstmengen

Liquid selber mischen: ein kleiner Test

Ihrer besseren Hälfte ist der 37% Wodka zu stark und sie oder er will ein 0.2 Liter Glas mit exakt 15% Anteil Alkohol – Vorsicht: nicht 15% Wodka. Wieviel Limonensaft und wieviel Wodka brauchen Sie?

Wenn Sie diese Aufgabe nicht lösen können – Finger weg vom Selber-Mischen der Liquids!

Lassen Sie sich nicht verwirren, die Lösung ist wirklich sehr einfach. Aber wenn Sie Ihr Liquid selber mischen, dann heißt die Aufgabe:

  • Ich habe eine Nikotinbase mit 30mg/ml,
  • eine nikotinfreie, neutrale Basis,

möchte

  • einen PG-Anteil von 55%,
  • einen VG-Anteil von 35%,
  • 1% Aroma

In welchen Anteilen muss ich das mischen, um 100ml mein allerbestes Lieblingsliquid mit 12mg/ml-Nikotin zu erhalten? (Hier finden Sie übrigens einen Liquidrechner ;) )

Liquid selber mischen: Vorteile + Nachteile

Der Hauptvorteil beim Selber-Mischen von Liquids besteht darin, dass Sie Ihre Geschmacksrichtung selbst zusammenstellen können. Auch auf die Dampfentwicklung haben Sie guten Einfluss, und nicht zuletzt können Sie kosten sparen.

Der große Nachteil besteht darin, dass Sie mit Gift (Nikotin!) in hoher Konzentration manuell arbeiten. Lesen Sie alle Dosierungsempfehlungen sorgfältig – besonders die der Aromen! Sie sind für die Qualität aller Inhaltsstoffe sowie die Hygiene bei der Verarbeitung selbst verantwortlich.

Materialien zum Liquid Mischen

Das erste, was Sie benötigen, ist Feingefühl, motorisches Geschick, Geduld und Freude an präziser Arbeit. Dann kommt – neben Gummihandschuhen (!) und jede Menge Zewa – folgendes hinzu:

Arbeitsfläche + Hygiene

Gehen Sie beim Selber-Mischen von Liquids genauso sorgsam zu, als wollten Sie Nahrung zubereiten. Sorgen Sie für eine klare, reine Oberfläche, waschen Sie sich unbedingt sorgfältig die Hände. Freunde der Paranoia tragen Haarnetz, Mundschutz und Gummihandschuhe. Warum? Sie wollen eine Kontamination des Liquids mit Bakterien vermeiden. Am besten, Sie richten sich einen sterilen Überdruck-Reinraum ein ;) Scherz beiseite – wenn Sie in Ihr Liquid reinnießen, dann haben Sie weniger Freude dran.

Werkzeug + Zubehör

Der frohe DIY-Mischer (Do It Yourself = Selbermischer) benötigt:

  • leere 10ml Glasfläschchen
    Natürlich geht auch Plastik, Glas ist besser. Verwenden Sie 10ml Fläschchen, damit Sie nicht über Wochen hinweg eine 100ml Flasche aufmachen müssen – die Aromen lieben den Luftkontakt nicht.
  • Pipetten + Spritzen
    Die brauchen Sie zum präzisen Abmessen der Inhaltsstoffe, und daher auch solche mit feinschrittiger Maßeinteilung bei den Spritzen.
Inhaltstoffe
  • Nikotinhaltige Propylenglycolbase (PG)
  • Nikotinhaltiges Glycerin (VG)
  • Nikotinfreies PG oder VG
  • destilliertes Wasser
Aromen

Die Aromastoffe, die Sie verwenden dürfen weder Öl, Fett, Zucker, Farbstoffe oder ätherische Öle enthalten! (s.u.!)

Ans Werk – Liquids mischen

Nachdem Sie Ihre Rechenaufgaben gelöst haben und wissen, welche Mengen der verschiedenen Inhaltsstoffe Sie für Ihre Mischung brauchen.

  • Stellen Sie zunächst nikotinhaltige Base (PG und/oder VG) in der gewünschten Menge zusammen
  • Nun kommt das destillierte Wasser
  • Vergessen Sie nicht die Aromen ;)

Tip: Beginnen Sie eher mit weniger Aroma – Aroma hinzufügen ist einfacher als alles zu verdünnen.

Kosten beim Selber-Mischen der Liquids

Wie immer: Das kommt drauf an. Das Werkzeug ist Pfennigkram – sorry, Centkram. Beim Kauf der Zutaten (PG, VG, Aromen) achten Sie zuerst auf ausgezeichnete Qualität und dann auf den Preis. Sie sollten bei weniger als €2,- pro 10ml landen – ein handelsübliches Liquid kostet um die €4,-.

Tipps zum Selber-Mischen von Liquids

Hier noch ein paar Hinweise zur gefälligen Kenntnisnahme und Erleichterung des Selber-Mischens:

  • Im WWW gibt es jede Menge Apps, die Ihnen das Leben leichter machen. Nutzen Sie diese, wenn Sie „Dreisatz“ eher mit „Absatz“ als mit „Rechnen“ verbinden!
  • Beobachten Sie Ihre „Selbstgemischten“ genau! Wölkchen, Schlieren, Eintrübungen deuten auf einen Bakterienbefall hin.
  • Manche empfehlen, die Selbstgemischten reifen zu lassen. Geben Sie Ihrem Liquid ein paar Wochen Zeit – probieren Sie’s aus!
  • Schreiben Sie sich Ihre „Rezepte“ auf! Stellen Sie sich vor, Sie haben „die“ Mischung gefunden und wissen nicht mehr, wie Sie das gemacht haben.

Liquid: Gefahren + Risiken

Gefahren + Risiken

  • Liquids enthalten Nikotin
  • Schützen Sie Ihre Kinder!
  • Achten Sie auf Qualität!
  • Kaufen Sie nur aus zuverlässigen Quellen!

Das Liquid selbst birgt potentielle Risiken und Gefahren – schließlich enthält es das hochsüchtig machende Nervengift Nikotin. Auch ist über Produktionsbedingungen, Bestandteile und deren Belastung durch Umweltgifte und Keime mit löblichen Ausnahmen wenig bekannt.

Nikotin als Risiko

Nikotin hat in den letzten Jahren eine Neubewertung erfahren.

Nikotin – suchtbildende Wirkung

Ging man bisher von einer tödlichen Dosis von 60mg Nikotin aus, korrigierte eine Untersuchung aus 2014 den Wert auf über 500mg für einen erwachsenen Menschen. Auch seine suchtbildende Wirkung wird durch Tabakrauch entscheidend verstärkt – Rückschlüsse auf seine Wirkung im Liquid lassen sich daraus aber nicht ziehen.

Machen wir uns hier nichts vor: Auch wenn die Wirkung reinen Nikotins an Ratten nicht die gleiche Sucht hervorruft wie Nikotin im Tabakrauch, so nehmen Dampfer nicht reines Nikotin auf, sondern Nikotin, das in einem Liquid gelöst ist.

  • wir wissen nicht, ob das nicht genauso süchtig macht wie der Genuss in Tabakzigaretten
  • wir wissen nichts über die Langzeitfolgen eines solchen Genusses

Wenn denn einer der Illusion erliegt, als Dampfer sei er nicht nur der Tabakzigarette sondern auch der Sucht entkommen, der lege seine Dampfe doch mal von heut auf morgen weg.

Nikotin ist giftig

Natürlich ist Nikotin ein starkes Nervengift und bleibt auch giftig, selbst wenn die tödliche Dosis höher sein sollte als bisher angenommen. Es begünstigt:

  • Herzkreislauferkrankungen
  • Blutdrucksteigerung
  • Herzinfarkt
  • Durchblutungsstörungen („Raucherbein“)
  • Potenzprobleme
  • Schädigungen des Fötus

Zu den Symptomen einer Nikotinvergiftung zählen u.a. Übelkeit, Erbrechen, Schweißausbruch, Bauchkrämpfe, Herzrasen, Kopfschmerzen.

 

Nikotin – Hautkontakt

Die Aufnahme von Nikotin über die Haut erfolgt langsam: über 10cm² Haut nimmt man innerhalb einer Stunde (100% reines Nikotin) die dem Rauch einer halben Zigarette entsprechende Menge Nikotin auf – in wässriger 20%-Lösung erhöht sich dieser Wert allerdings auf 5 (!). Tragen Sie dennoch besser Gummihandschuhe, wenn Sie mit dem Liquid hantieren.

Liquid + Kinder

Vorsicht Kinder!

Nikotinhaltige Liquids sind giftig! Sie sind eine potentielle Gefahr für Kinder, aber auch für Haustiere!

  • Schließen Sie die Liquids weg!
  • Bewahren Sie die Liquids nicht im Kühlschrank auf!
  • Lassen Sie keine geöffneten Liquids herumstehen!

Unsere Kinder müssen besonders vor den Liquids beschützt werden. Auch wenn die Liquid-Fläschchen über einen kindersicheren Verschluss verfügen, gehören die Liquids an eine für Kinder unerreichbare Stelle – den Kühlschrank (kühl + dunkel) können Sie dann nur verwenden, wenn Sie die Liquids in eine verschlossene Box tun. Oder natürlich den Kühlschrank abschließen.

Lassen Sie die Liquids niemals nimmer nicht unverschlossen also offen herumstehen! Das ist für Kinder wirklich gefährlich!

Produktionsbedingungen

Leider ist über die Bedingungen, unter denen viele Liquids hergestellt werden, nichts bekannt. Wir wissen häufig nicht, wo und wie sie hergestellt werden, und ob oder welche Hygienestandards Anwendung finden.

Mangelnde Regulierung

Da derzeit noch jedwede Regulierung fehlt, geht es da draußen zu, wie im Dschungel. Die Grundbestandteile eines Liquids – selbst das Nikotin – sind frei verfügbar, und sie sind kostengünstig. Diese Situation ist so prekär, dass der Ruf der e-Zigarette und der Liquids droht Schaden zu nehmen, und seriöse Händler und Hersteller auf eine Regulierung hoffen.

Inhaltsstoffe der Liqudis

Der Mangel an Produktions- und Qualitätsstandards betrifft natürlich ganz besonders die Inhaltsstoffe. Wir wissen häufig nicht …

  • was sich z.B. genau an Aromastoffen im Liquid befindet
  • wie die Bestandteile gewonnen wurden
  • ob sie durch Umwelteinflüsse belastet sind
  • ob sie durch unhygienische Verarbeitung belastet sind
Propylenglycol im Liquid

Auch wenn es als Lebensmittelzusatz unbedenklich ist, so kann es beim Einatmen (Inhalieren) zu Reizungen von Augen, Rachen und Atemwegen oder Hautausschlag kommen. Menschen die allergisch gegen Propylenglycol sind, wissen das in aller Regel, da es in vielen Alltagsprodukten vorkommt. Sie können dann z.B. einfach auf ein VG-basiertes Liquid zurückgreifen.

Auch wissen wir nicht, wie der Körper auf erhitztes und verdampftes Propylenglycol reagiert. Zwar ist es auch im Nebel von Nebelmaschinen enthalten, aber natürlich lässt das keine Rückschlüsse zu.

Glycerin

Glycerin stellt kein bekanntes Gesundheitsrisiko dar – das danken wir seiner langjährigen Verwendung in Lebensmitteln.

Mundtrockenheit

Tatsächlich können Mundtrockenheit und auch ein gereizter Rachen auftreten. Dann folgen Sie einfach dem ebenso gelegentlich auftretenden Durst und trinken Ihre 2l Minimalwasser am Tag!

Glycerin verursacht Lungenentzündung

Das DKFZ (Deutsche Krebsforschungszentrum) weist in einem Bericht auf einen Fall hin, bei dem ein Mann an Lipidpneumonie erkrankt ist. Diese „fettige Lungenentzündung“ sei angeblich von „Glycerin-basierten Ölen eines Aerosols einer elektronischen Zigarette“ verursacht worden. „Die Verbindung erscheint klar: denn die Symptome verschwanden, als der Patient den Gebrauch der e-Zigarette einstellte.“ So weit so gut.

„DKFZ lügt“

Prof. Dr. Michael Siegel bezichtigt das DKFZ in einem Beitrag allerdings der Lüge. „Der Rest der Geschichte ist: das Deutsche Krebsforschungszentrum lügt.“

Prof. Siegel: „Der Hauptzweck der Veröffentlichung dieses Reports durch das Deutsche Krebsforschungszentrum war, die bevorstehenden Beratungen über die EU-Tabakrichtlinie zu beeinflussen. Der ursprüngliche Entwurf dieser Richtlinie verbietet e-Zigaretten. Teilweise gestützt auf die Schlussfolgerung, die Inhalation eines der meist verwendeten Inhaltsstoffe in e-Zigaretten verursache Lipidpneumonie, empfiehlt dieser Bericht ein Verbot der e-Zigarette, es sei denn, deren Sicherheit werde in klinischen Studien nachgewiesen. Allerdings, wenn es war wäre, das die Inhalation von Glycerin Lipidpneumonie auslöst, dann wäre es niemals (und sollte niemals) zugelassen für die Verwendung in Medikamenten oder Geräten zum Rauchstopp.“

Tatsächlich kann – so Prof. Siegel – Glycerin Lipidpneumonie verursachen kann, denn diese Lungenentzündung wird durch die Inhalation von Öl verursacht.

Und Glycerin ist kein Öl sondern ein Alkohol. Glycerin ist nur in Wasser und Alkohol löslich, nicht aber in Öl. Tatsächlich wäre sein weitverbreiteter Einsatz in Hustenmitteln und Mundwässern undenkbar, da eine zufällige Inhalation Lipidpneumonie auslösen könnte.

Glycerin kann Lipidpneumonie („fettige Lungenentzündung“) nicht auslösen.

 

Glycerin gefährlich für Diabetiker

Im Prinzip ja, aber die im Dampf der e-Zigarette enthaltenen Mengen sind dafür zu gering.

Aromastoffe im Liquid

Die im Liquid enthaltenen Aromastoffe werden in der Lebensmittelindustrie eingesetzt und gelten dort als sicher. Allerdings gibt es zwei Unterschiede:

  • In Lebensmitteln werden diese Aromen verzehrt (getrunken, gegessen) und nicht wie bei e-Zigaretten inhaliert
  • In der e-Zigarette werden die Aromen bei zum Teil hohen Temperaturen (315°C) verdampft.

Wie sich dies auf mögliche Gefahren und Risiken auswirkt, ist derzeit einfach unbekannt. So fand eine Studie die doppelte von Arbeitsmedizinern empfohlene Menge an Vanillin – auch wenn ein täglicher Verbrauch von 5ml Liquid sicher nicht wenig ist.

Dringende Empfehlung

Empfehlung

Machen Sie beim Liquidkauf keine Kompromisse. Achten Sie transparente, zertifiezierte Herstellung und kaufen Sie nur beim seriösen Fachhandel!

„Augen zu und durch“ ist hier sicherlich eine leichtfertige Option, allerdings möchten wir Ihnen eine bessere Möglichkeit zeigen:

  • Verwenden Sie nur Liquids aus transparenter, gesicherter Produktion!
  • Sind die Inhaltsstoffe deklariert?
  • Sind die Inhaltsstoffe geprüft?
  • Gibt es belastbare Analysen und Zertifikate?
  • Woher stammen die Inhaltsstoffe?

Ziehen Sie Liquids aus deutscher Produktion vor – „Made in Germany“ hat Gewicht. Es geht nicht um das „Deutsche“, sondern darum, dass hier die Produktionsbedingungen und Qualitätsansprüche leichter nachzuvollziehen sind, und häufig schon auf freiwilliger Basis alle Erfordernisse erfüllt sind.

Fazit

Das Liquid – der Stoff, aus dem die Dämpfe sind. Es macht die Simulation des Rauchens (fast) perfekt: reichlich Dampf, voller Geschmack – inklusive „Nikotin-Flash“ (Throat-Hit, Kick). Das Liquid ermöglicht den Nikotinkonsum in gewohnter Form – ohne abertausende suchtverstärkende und teilweise krebserregende Zusatzstoffe des Tabakrauches. Liquids gibt es in mehr als 100 verschiedenen Geschmacksorten, verschiedenen Nikotinstärken (6|12|18mg/ml) und sogar ganz ohne Nikotin. So wird das Dampfen zu besseren Alternative.

Der Umstieg vom Rauchen aufs Dampfen gelingt normalerweise gut. Beenden Sie möglichst bald die Phase, in der Sie gleichzeitig Dampfen und Rauchen. Das ist eine übliche Ursache für die sog. „Dampferzunge“ („Vapor’s Tongue“). Dabei kann sich vorrübergehend Ihr Geschmacksvermögen teilweise oder ganz verabschieden.

Beim Kauf von Liquids gibt es eigentlich nur eine Empfehlung: Achten Sie auf Qualität! Meiden Sie sog. „Wohnzimmerfirmen“: Hier können Sie nicht sicher sein, ob die Liquids die ganze Zeit wirklich sicher gelagert waren. Dasselbe gilt für „Küchenhersteller“ – nur ist das Risiko noch größer, denn Sie wissen nichts über Hygiene, Inhaltsstoffe oder Lagerung. Holen Sie Ihr Liquid nur aus transparenter, zertifizierter Produktion und nur vom renommierten und seriösen Fachhandel.

Falls Sie sich einen Vorrat anlegen, können Sie die Liquids kühl und dunkel lagern. So überstehen diese gut die Mindesthaltbarkeit – in aller Regel sind das zwei Jahre. Die meisten Liquids enthalten Nikotin. Wenn Sie mit ihnen Hantieren, dann empfehlen sich haushaltsübliche Gummihandschuhe. So vermeiden Sie Hautkontakt –für sensible Menschen ist das möglicherweise riskant. Außerdem ist der Umgang mit Liquids je nach e-Zigarette und persönlichem Geschick mehr oder weniger klebrig.

Machen Sie sich klar: Auch wenn Sie Erdbeer-Liquid dampfen – trinken dürfen Sie das nicht. Nikotinhaltige Liquids sind giftig. Bedenken Sie auch: Die bunten Fruchtbilder auf manchen Liquids können vor allem kleine Kinder täuschen und in Versuchung führen.

Haben Sie Kinder oder Haustiere, dann müssen Sie die Liquids sicher aufbewahren: Haustiere haben scharfe Beißwerkzeuge, und auch wenn die Liquidfläschchen mit einer Kindersicherung kommen: Kinder sind erfindungsreich. Schließen Sie die Liquidfläschchen weg!

Wenn Sie diese Informationen und Tipps zu Liquids für e-Zigaretten beherzigen, steht einem glücklichen Dampferleben nichts mehr im Wege.

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