Die elektronische Zigarette – ein Ersatz für die Tabakzigarette

Die elektrische Zigarette – Alternative für Raucher

e-zigarette-test-alternative-zigaretteErfunden in China - doch wie so vieles zum Leben erweckt in den USA und England - ist die e-Zigarette ein neues technisches Gerät, das dem Raucher eine Alternative zum herkömmlichen Tabakkonsum anbietet.

In Design, Gebrauch und Wirkung der normalen Zigarette ähnlich, richtet sie sich an den eingefleischten Raucher, der sich der gesundheitlichen Folgen des Rauchens wohl bewusst ist, aber dennoch mit dieser lebensgefährlichen Sucht nicht aufhören kann - dies gar nicht will.

Kein Mittel zu Raucherentwöhnung

Die e-Zigarette ist nicht als Mittel zur Raucherentwöhnung gedacht; sie ist keine Nikotinersatztherapie wie Nikotinpflaster oder Nasenspray. Sie eröffnet dem Raucher die Möglichkeit, ein alternatives Tabakprodukt zu genießen. Die immer wachsende Gemeinde der „Vaper" hält die elektronische Zigarette für weniger schädlich als die herkömmliche Tabak-Zigarette. „Vaper" (Dampfer) so nennen sich die eRaucher selbst und freuen sich einen Weg gefunden zu haben, ihrer Sucht auf andere Art und Weise frönen zu können.

Zigarette ohne Rauch – aber mit Dampf

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Die e-Zigarette erzeugt anstelle des hochtoxischen Zigarettenrauches ein nikotingesättigtes, geschmacklich angereichertes Dampfgemisch – und keinen Rauch. Dieser Zigarettenrauch enthält neben Kohlenmonoxid tausende von Zusatzstoffen - mehr als 60 sind krebserregend. Das Dampfgemisch der eZigarette gilt als unbedenklich oder doch zumindest minderbedenklich - jedenfalls in der e-Rauchergemeinde.

Bewiesen ist da noch gar nichts und wissenschaftliche Untersuchungen lassen auf sich warten. Der gesunde Menschenverstand kann angesichts der im Aerosol der e-Zigarette enthaltenen Stoffe schwer glauben, dass sie auch nur annähernd so gefährlich ist wie die normale Zigarette – meint der ♦ Experte Paul Bergen

Übrigens: auch das "Passivrauchen" entfällt - und so fühlen sich die "Dampfer" eher gelitten, wenn auch die Hoffnung, Rauchverbote zu "umsgehen", nicht in Erfüllung geht.

Ein besserer Umgang mit Nikotin?

Alternative Nikotinprodukte wie die elektronische Zigarette, Snus oder Smokeless Tobacco sind eine neue Möglichkeit, Nikotin ohne Rauch zu konsumieren. Es ist dieser Rauch, der für die Folgeschäden des Tabakkonsums verantwortlich gemacht wird – nicht das Nikotin. Der Einwand, das Nikotin selbst sei ein schweres und höchst schädigendes Nervengift greift nur teilweise:

  • e-zigarette-test-tabakbedingte-krankheitenNikotin ist derzeit bereits in den für Viele tödlichen Zigaretten frei erhältlich
  • die herkömmliche Zigarette aus Tabak genau ist das überhaupt gefährlichste Produkt für den Verbraucher
  • „nur" ein Drittel der tabakbedingten Todesfälle bilden Herzkreislauferkrankungen – diese gehen vor allem auf das Konto von Nikotin. (COPD - Chronisch obstruktive Lungenerkrankung ♦)

Wenn jeder tausendste Raucher umsteigt, so sind das 200.000 Menschen, die nicht länger dem Tabakrauch ausgesetzt sind.

Ob alternative Nikotin- und Tabakerzeugnisse mittel- oder langfristige Gesundheitsschäden nachsichziehen, wissen wir heute noch nicht. Für Snus allerdings zeigen die schwedischen Zahlen: nur 14% der Männer (EU Durchschnitt 20%) hängen an der Fluppe – entsprechend niedriger sind die Zahlen der tabakbedingten Erkrankungen. „Die schwedische Regierung hat das Zeug [Snus] zu Tode untersucht. Bis heute gibt es keinen zwingenden Beweis für gesundheitlich bedenkliche Nebenwirkungen...Was immer sie auch herausfinden mögen: es ist dramatisch weniger gerfährlich als Rauchen." (Kenneth Warner, University of Michigan Tobacco Research Network ♦)

Alternative Nikotinprodukte sind ein neuer Weg für mehr als 18 Millionen Deutsche. Und natürlich auch für die weit über 300 Millionen rauchenden Chinesen. Dieser Weg führt allemal in die richtige Richtung und ihn zu verschließen, gefährdet Menschenleben.

Wenn ein starker Raucher, einer, der drei Schachteln am Tag verqualmt, nur noch eine Schachtel raucht – ist das nicht wenigstens ein Teilerfolg? Würden wir im sagen: „Das lassen Sie mal besser, auch eine Schachtel am Tag ist noch lebensgefährlich." Würde ein Arzt ihn vor die Alternative stellen: entweder ganz und gar und sofort aufhören oder weiter machen wie bisher? Sicherlich nicht.

Und so hilft die elektronische Zigarette, das Risiko zu mindern, das beim Nikotinkonsum bisher besteht. Sie sieht aus wie eine Zigarette, sie wird benutzt wie eine Zigarette und sie schmeckt wie eine Zigarette. Das sagen wenigstens die „Dampfer". Sie befriedigt nicht nur die Nikotinsucht, sondern auch die Gewohnheit. Hirn, Mund und Hand sind wie bisher beschäftigt, und so kann sie für Raucher zur Alternative werden.