Happy Liquids - Test

Happy Liquids Test:  geschmacksecht  viel Dampf  sehr sicher!  deutsche Standards  Gutachten!

Happy Liquids – Testbericht

Happy Liquids im Test: Sind die Happy Liquids wirklich so gut, wie ihr Ruf? Zum Test kam eine Auswahl von 17 verschiedenen Happy Liquids der Stärke 18mg/ml über einen Zeitraum von drei Monaten.

Alle getesteten Liquids entsprachen unseren Erwartungen. Tatsächlich waren die Happy Liquids die ersten „Juices“, die uns „überzeugt“ haben. Die Liquids entfalteten einen reichen, echten Geschmack – auch wenn nicht jeder Geschmack gefiel – Geschmackssache eben. Ebenso „wolkenreich“ war die Dampfausbeute, was allerdings bei den verwendeten Clearomizern nicht erstaunt.

Happy Liquids sind Liquids für die e-Zigarette, die hohen Ansprüchen gerecht werden:

  • bester Geschmack
  • hervorragende Dampfentwicklung
  • beispielhafte Sicherheit
  • transparente Herstellung
  • menschenwürdige Arbeitsbedingungen

Bei einem offiziellen Preis von €7,70 pro 10ml darf man das sicher ohne Abstriche erwarten.

Happy Liquids - Test
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©e-zigarette-test.de
erstellt: 13.08.2015
update: 13.08.2015

Happy Liquids

Happy Liquids sind Liquids für die e-Zigarette, die Standards setzen. Sie verdienen das Qualitätsprädikat „Made in Germany“: Bei der Herstellung werden in allen Bereichen deutsche Standards eingehalten. Zertifizierte Rohstoffe, transparente Produktion nach Pharmastandards, hohe Qualitätssicherung – und nicht zuletzt eine Reihe von Gutachten und Analysen.

Happy Liquids – die Fläschchen

Die Fläschchen der Happy Liquids sind beispielhaft. Der dünne Einfüllstutzen – die Spitze – erlaubt auch das Befüllen klaustrophober Tanks und im Gegensatz zu manchen „harten Nüssen“ sind sie weich und gut zu benutzen.

Das Etikett

Das Etikett enthält alle wesentlichen Informationen:

  • Nikotinstärke
  • Herstellungsdatum
  • Mindesthaltbarkeitsdatum
  • Chargennummer

Die Chargennummer erlaubt das Herunterladen eines Herstellungsprotokolls von der Herstellerseite - das ist transparente Produktion!

Auf dem Deckel der Happy Liquids Fläschchen befindet sich zusätzlich ein ertastbares Gefahrensymbol.

Kindersicherung

Die wirkungsvolle Kindersicherung ist Pflicht und natürlich vorhanden, aber darüber hinaus vollzieht Happy Liquids einen weiteren Schritt zum Schutz unserer Kinder:

Die Etiketten der Happy Liquids verzichten vollkommen auf marketingfördernde Abbildungen von Aromen! Hier gibt es keine Erdbeeren, Melonen oder Schokolade zu sehen. Das mindert erheblich die Attraktivität der Fläschchen für unsere Zwerge. ++gut!

Happy Liquids – der Preis

Einzig der vergleichsweise hohe Preis ist ein Wermutstropfen: Die Happy Liquids sind immerhin etwa 40% teurer als andere Liquids normaler Güte und mindern somit das Sparpotential der e-Zigarette deutlich. Zwar sind sie im Vergleich zur Tabakzigarette immer noch billiger, aber schon bei einem Standardverbrauch von 10 Fläschchen pro Monat schlagen die Happy Liquids mit €77,- zu Buche – nicht jeder will da zugreifen.

Die Preisspanne

Wenn auch der „offizielle“ Preis der Happy Liquids €7,70 beträgt, so lohnt sich doch eine Internetrecherche – oder Sie schauen einfach hier auf dieser Seite bei „Bezugsquelle“ nach.

Happy Liquids – Sicherheit + Transparenz

Allerdings ist in dem hohen Preis mehr als Geschmack und Dampf enthalten: Sicherheit. Die Happy Liquids sind deutsche Qualitätsware „Made in Germany“. Die Rohstoffe stammen von zertifizierten deutschen oder ebenso zertifizierten westeuropäischen Lieferanten, sie werden in München unter höchsten Hygienestandards hergestellt. Das allein ist den Preis allemal wert!

Happy Liquids – der Test

Um den Happy Liquids im Test volle Entfaltungsmöglichkeit zu bieten, kam ordentliches Gerät zum Einsatz – hier die verwendeten Clearomizer:

  • Aspire Atlantis Mega mit .3 Ohm Coils
  • Aspire Atlantis mit .5 Ohm Coils
  • Kangertech Subtank Nano mit .5 Ohm Coils
  • GS Air Clearomizer mit 1.5 Ohm Coils

Die ersten drei Sub-Ohm-Clearomizer begünstigten die Dampfentwicklung und den „Nikotin-Flash“ der getesteten Happy Liquids – Nummer 4 sorgte für einen marginalen Geschmacksvorteil, aber Dampf und Flash waren hier schwächer. Die eingestellte Leistung lag zwischen 13 Watt (bei fruchtigen und süßen Aromen) und bis zu 20 Watt bei den restlichen, also durchaus heutzutage übliche, aber immer noch moderate Werte.

Um das Problem einer Geschmacksermüdung („Dampferzunge“) auszuschließen, waren alle vier Clearomizer jeweils mit unterschiedlichen Happy Liquids gefüllt: Tabak – fruchtig – süß. Beim Wechsel des zu testenden Happy Liquids Aromas wurde regelmäßig der Tank gereinigt und der Verdampferkopf getauscht, so dass das Liquid rein zur Geltung kommen konnte. Der tägliche Verbrauch betrug etwas mehr als 3ml – wofür teilweise der erhöhte Verbrauch durch die Sub-Ohm-Clearomizer verantwortlich ist.

Happy Liquids – die getesteten Aromen

Dampfausbeute

Gemeinsam waren allen getesteten Liquids die Dampfentwicklung und der Flash. Die Dampfausbaute wurde sicherlich durch die eingesetzte Hardware unterstützt. Sie konnte locker mit jeder Zigarette mithalten oder hat diese sogar deutlich übertroffen. Bei der Dampfentwicklung sind die Unterschiede bei den einzelnen Happy Liquids unbedeutend – wir verzichten daher auf eine Einzelbewertung.

Flash

Das Gleiche gilt für den Flash. Da 18mg/ml Liquids getestet wurden, war der Flash gleichbleibend hoch zufriedenstellend. Sicherlich sind daran die Sub-Ohm-Clearomizer beteiligt, aber auch der GS Air Clearomizer mit 1.5 Ohm ließ nichts zu wünschen übrig.

Farbe

Da wir die Liquids dampfen und nicht lediglich anschauen wollten, interessierte uns an der Farbe des Liquid nur, ob es klar, ohne Schlieren, Wölkchen oder sonstigen Befall war. Die Liquids wurden sachgerecht kühl und dunkel gelagert und waren stets ohne jede Eintrübung. Das Farbspektrum der getesteten Liquids reicht von einem honigleuchtenden goldbraun zu fast wodkaklar.

Geruch

Nicht so unwichtig wie die Farbe des Liquids, ist der Geruch. Die Umwelt dampft schließlich mit. Aber auch hier gibt es nichts Aufregendes zu berichten: Alle getesteten Happy Liquids verströmten die ihrer Bezeichnung nach zu erwartende Duftnote, wenn auch nicht in allen Fällen klar war, ob die Wahrnehmung der Duftnote dem feinen Geruchssinn oder der bereitwillig erteilten Auskunft geschuldet war.

Hier folgen nun die getesteten Aromen im Einzelnen.

Happy Liquid – die Tabakaromen

Tabakaromen haben bei eingefleischten Dampfern oft einen „Anfängerstatus“, da tatsächlich viele Ein-und Umsteiger sich diesen Aromen zuwenden, um am Geschmack der Tabakzigarette dranzubleiben. Die weiteren Geschmacksmöglichkeiten der Dampferwelt spielen zunächst keine große Rolle.

Die Tabakaromen von Happy Liquid verdienen aber eine solche Zurückhaltung nicht. Alle Tabakaromen im Test lehnen in ihrer Absicht an die Tabakzigarette an und bieten vollmundigen Genuss, der sogar ehemalige Zigarrenraucher zum Schwärmen bringen kann.

Unsere Favoriten: Maxx Tobacco Blend – Starker Tobak

American Blend

Mildes, eher feines Tabakaroma, wie eine leichte Zigarette, viel Frische. glycerinlastig

Kentucky

Ein glycerinlastiges Liquid, Tabak der hellen, milden Sorte, nicht ohne Würze – auch gut für Ein- und Umsteiger. Feinwürziger leichter Tabak, nahe an der Tabakzigarette, gut geeignet für den Um- bzw. Einstieg.

Maxx Tobacco Blend

Sattes Tabakliquid, der Dampf rollt cremig – ideal für Tabakliebhaber. Glycerinlastig.

Starker Tobak

Nussig, dichter, satter Rolldampf (glycerinlastig), Raucher starker Tabake werden das mögen

Virginia

Glycerinlastig, viel Gras (das von der Wiese, nischwa …), zarteste feinsüße Würze – feines Tabakliquid

Wild West

Würziges Tabakaroma, „mittlere“ Stärke, kräftig im Geschmack, glycerinlastig – trotz des wilden Namens weder Schießereien noch Hufgetrappel ;)

Happy Liquids – „Getränke“

Alle Getränke nachahmenden Aromen verführen zum Trinken und wir verstehen leicht, warum die Türken nicht einfach nur „rauchen“ – sie „trinken den Rauch“. Das Aroma „Whiskey“ ist verblüffend echt, „Schokolade“ und „Irish Cream“ so zwingend, dass sie nur für Liebhaber geeignet scheinen. „Vanille“ richtet sich an zarte Genießer.

Unsere Favoriten: Rum – Whiskey - Vanille

Rum

Nun ja: schmeckt wie Rum. Süße „milde“ Schärfe mit der rechten Mischung „Rachenputzer“. Nicht nur für Rumliebhaber, idealer Tagesausklang

Whiskey

Scotch - fast wie aus der Flasche! Wenig Torf, Fass, Rauch, fein abgerundet – vielleicht nicht für jeden Tag, gehört aber sicher in den Vorrat.

Irish Cream

Man muss schon Irish Cream mögen, um dieses Liquid zu dampfen. Alle Zutaten schmecken deutlich, satte Süße, Sahne, Whiskey – wie gesagt: Man muss es mögen.

Kaffee

Man bekommt, was draufsteht: Kaffee ohne Koffein ;) Der Geschmack ist zurückhaltend – auch ein guter Start in den Tag.

Cappuccino

Das Happy Liquid „Cappuccino“ rollt cremig über die Zunge, aufgeschäumte Milch und natürlich Kaffee - man will fast schon schlucken. Ideal für den Morgen.

Schokolade

Dichte, satte Süße – nicht wie Kakao, sondern wie Trinkschokolade. Der Geschmack ist „überwältigend“ im Sinne eines „Angriffes“ – nicht jedermanns Sache, das …

Vanille

Ein feiner Vanille-„Tee“ – auch sehr gut als Mischung mit Kaffee. Süß, cremig.

Happy Liquids – Früchte

Die beiden Fruchtaromen im Testfeld waren eine echte Überraschung. Sie lieferten das „echte“ Obst – eine tolle Illusion.

Klarer Favorit: Melone

Apfel

klarer und originaler Apfelgeschmack - wie naturtrüber Apfelsaft, fruchtig, Morgenfrische

Erdbeer-Menthol

Offensichtlich der Renner unter den Happy Liquids. Ein tolles Menthol-Aroma, dem die leise, entfernt zu ahnende Idee eines Hauches von Erdbeere die Schärfe nimmt. Ernsthaft: ein tolles Menthol-Aroma!

Melone

Ein Biss in eine saftige, süße Melone. Ideal für einen „kühlen“ Verdampfer. Tolle Frische!

Fazit

Der Test hat gezeigt: Die Happy Liquids sind so gut wie ihr Ruf. Alle getesteten Liquids sind rein und echt im Geschmack, die Dampfausbeute ist gewaltig und der Flash/Kick auch für ehemals starke Raucher tief befriedigend.

Ebenso positiv sind die Aspekte Sicherheit und Produktionsbedingungen: die Happy Liquids werden unter Aufsicht eines Arztes und eines Apothekers hergestellt, unterliegen den strengen Richtlinien deutscher Standards für Pharma- und Lebensmittelproduktion.

Der gesamte Produktionsprozess ist transparent und nachvollziehbar. Alle Rohstoffe sind zertifiziert; für die Happy Liquids liegen verschiedene unabhängige Gutachten vor. Außerdem hat der Produktionsstandort München einen angenehmen „Nebeneffekt“: es herrschen menschenwürdige Arbeitsbedingungen.

Der Preis ist der einzige Wermutstropfen: Allerdings ist er durch die Produktionsbedingungen, die hohe Sicherheit und vor allem durch die hervorragende Qualität der Happy Liquids wirklich gerechtfertigt.

Wer einmal Happy Liquids getestet hat, wird nicht so leicht umsteigen wollen.

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