Sonntag, Februar 05, 2012
   
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e-zigarette-test: NJOY erwirkt einstweilige Verfügung

e-zigarette-test-njoy[ezt] NJOY, dem führenden amerikanischen Hersteller von alternativen Nikotinprodukten wie e-Zigaretten, ist vor einem dortigen Bundesgericht ein Durchbruch gelungen. Das Gericht untersagte am 14. Januar 2010 der amerikanischen FDA (Food and Drug Administration), den elektrischen Zigaretten des Herstellers "den Marktzugang zu erschweren oder diesen gar zu verbieten".

Dies ist für unser Unternehmen ein wichtiger Tag. Wir stehen bereits, seit wir diese Produktlinie vor einigen Jahren am nordamerikanischen Markt eingeführt haben, an vorderster Front im Gespräch, politisch, rechtlich, wissenschaftlich, und natürlich mit dem Verbraucher." (Jack Leadbeater)

NJOY erwirkt Verfügung gegen FDA

Die einstweilige Verfügung des Gerichts verbietet der FDA „ den Marktzugang für NJOYS Produktlinie in den USA zu erschweren oder zu verbieten, bis die FDA den Nachweis führen kann, dass NJOY seine Produkte für ‚therapeutische Zwecke' anbietet, wie z.B. als Behandlung für Nikotinabhängigkeit oder zur Raucherentwöhnung".

Diese Frage – Medizin vs. Tabakprodukt – wird auch in der Bundesrepublik die entscheidende sein. Sollte der deutsche Gesetzgeber alternative Nikotinprodukte zu medizinischen und therapeutischen Mitteln erklären, wäre der Verkauf nur in Apotheken zulässig (wie z.Z. in Österreich), die Werbung streng reguliert und jedes einzelne Produkte müsste ein aufwendiges Zulassungsverfahren durchlaufen  – zeitintensiv und kostspielig. Dies wäre das faktische „Aus" für das eRauchen, da die zumeist kleinen Hersteller – viele davon aus China – sich diese Verfahren rein finanziell nicht leisten könnten.

E-Zigaretten sind "eine Alternative zm Rauchen"

Demzufolge werden die Produkte – und nicht nur die von NJOY – als Alternative zum Rauchen beworben. Sie sollen dem erwachsenen Raucher, der nicht mit dem Rauchen aufhören will, eine weniger riskante Alternative zum herkömmlichen Tabakgenuss bieten. Hier folgt der gesunde Menschenverstand, denn in den elektrischen Zigaretten ist nach wie vor das Nervengift Nikotin enthalten, so dass die Benutzung von e-Zigarette, e-Zigarre oder e-Pfeife nun wirklich keine Nikotinentwöhnung sein kann. Die Zielgruppe für diese „rauchfreien" Zigaretten ist ganz klar der eingefleischte Raucher, und nicht der hoffnungsfrohe Kandidat, der zu Nikotinersatzprodukten wie Nikotinpflaster, -nasenspray u.ä. greift, um mit dem Rauchen aufzuhören. Der Langfristeffekt dieser Produkte ist allerdings umstritten, und tatsächlich schaffen es langfristig (mehr als fünf Jahre) nur 5% der Raucher, sich wirklich das Rauchen abzugewöhnen.

Autorität der FDA in Frage gestellt

Interessant an der Entscheidung ist, dass das Gericht zum ersten Mal die Autorität der FDA in Frage stellt, elektronische Zigaretten als medizinisches Gerät einzustufen. Das Gericht verneinte dies, da die e-Zigaretten als „funktionales Äquivalent zu bereits legalisierten Produkten wie Zigaretten aus Tabak" vertrieben werden.

Richter Richard J. Leon: „ Ich bin nicht davon überzeugt, dass die Gefahr für das öffentliche Wohl im Allgemeinen oder das Wohl Dritter im Besonderen so groß ist, wie die FDA vorträgt. Die Beklagten haben hundertausende von e-Zigaretten verkauft, und dennoch kann die FDA keine Beweise vorlegen, dass die e-Zigaretten irgendjemand geschädigt hätten. .. noch kann sie darlegen, dass e-Zigaretten ein größeres unmittelbares Risiko für die öffentliche Gesundheit darstellen als traditionelle Zigaretten, welche schon für das breite Publikum erhältlich sind

(siehe: NJOY)
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e-zigarette-test - njoy erwirkt einstweilige verfuegung



Bibo55 (05.01.2012 (17:05:22))
E-Zigaretten sind \\\"eine Alternative zm Rauchen\\\" Yes No Ich hatte heute Besuch von einem Mann den ich vor Weihnachten die Internetadresse von meinem Lieferanten gegeben habe.
Der Mann hat sich bedankt.
Er hätte das nie für möglich gehalten dass das überhaupt funktioniert.
Vor Weihnachten hat er noch täglich 2 Packungen Tabak-Zigaretten geraucht und jetzt dampft er zwischendurch ganz ohne Nikotin und hat seinen Tabakkonsum halbiert.
Das heißt, nicht mehr 2 Packungen am Tag sondern nur noch eine.

Ich finde das ist ein Erfolg auf der ganzen Linie.
Bibo55
Quote
sasch (15.12.2011 (13:17:37))
Korrupte Organisationen? Yes No [quote name="TomTom"]Die Zielgruppe für diese „rauchfreien" Zigaretten ist ganz klar der eingefleischte Raucher, und nicht der hoffnungsfrohe Kandidat, der zu Nikotinersatzprodukten wie Nikotinpflaster, -nasenspray u.ä. greift, um mit dem Rauchen aufzuhören.

Da muß ich Dir zu 100% recht geben.
Warum gibt es immer noch Leute und Institutionen,
die gesündere Alternativen "boykottieren" wollen?
Sind die etwa gekauft oder einfach strohdumm?!
Sasch
Quote
TomTom (20.10.2011 (21:45:08))
-1 Die Zielgruppe für diese „rauchfreien" Zigaretten ist ganz klar der eingefleischte Raucher, und nicht der hoffnungsfrohe Kandidat, der zu Nikotinersatzprodukten wie Nikotinpflaster, -nasenspray u.ä. greift, um mit dem Rauchen aufzuhören.

Wenn ich so einen Schwachsinn lese echt das sind mal wieder Leute die 0-Ahnung haben was das E-Rauchen betrifft. Ich kann mir über das E-rauchen einfacher das Rauchen abgewöhnen wie mit allen anderen Endwöhnungmitteln auf 1x da bei der E-Zigarette das Ritual näher an der Zigarette ist als am Pflaster ich aber auch das nig runter regeln kann.
Quote
Nele (08.02.2011 (10:35:03))
1 Siehe da, es gibt auch in USA vernunftbegabte Richter. Wer hätte das gedacht!Quote


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