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Familie, Freunde und Kollegen informieren
Unterstützung
organisieren
Teilen wir ihnen mit…
- wie sie uns helfen können
- dass sie nicht die Ursache für unsere „soziale Unverträglichkeit“ sind
- dass uns das alles jetzt schon leid tut ( „Entschuldigungen auf Vorrat“)
- dass die schwierigsten Entzugssymptome schon nach wenigen Wochen überstanden sind
Werben wir um Verständnis für unsere angespannte Gereiztheit in dieser Übergangsphase. Danach wird’s für alle besser. Die mögliche Alternative Lungenkrebs dauert 5 Jahre und ist mit 90%er Wahrscheinlichkeit tödlich.
Unsere rauchende Umwelt
Wir bitten unsere rauchende Umwelt um Unterstützung. Wenn wir das ohne erhobenen Zeigefinger und Missionarseifer tun, ja, dann „werden wir geholfen“, nicht wahr. Machen wir uns Klar, das Toleranz und Rücksichtnahme keine Einbahnstraßen sind. Bei mir zuhause darf heute immer noch jeder Besuch rauchen; die paar Zigaretten halten wir schon aus.
kommende Schwierigkeiten erkennen und bestehen
Diese Zeit der Umstellung auf das Nichtrauchen bringt klare Schwierigkeiten und Problem mit sich. Wenn wir diese rechtzeitig erkennen und betrachten, dann können wir sie mit Erfolg bestehen.
Entzugserscheinungen
die ersten drei Monate
Unser Körper stellt sich nun auf ein Leben ohne Nikotin ein. Dies bringt mehr oder minder starke Entzugserscheinungen mit sich. Meine Frau kann hier nicht mitreden, die Glückliche. Gereiztheit, Anspannung, Ungeduld, Nervosität, Schlaflosigkeit – all das kann zum Rückfall führen, und diese Rückfälle ereignen sich meist in den ersten drei Monaten.
Machen wir uns klar, dass all das wirklich und tatsächlich vorrübergeht. Ährlisch. Das ist nicht leicht, das ist schwieriges Gelände, und wir müssen da durch. Einmal. Dann ist gut!
Versuchungen – langfristige Herausforderung
Wenn die Stolperstrecke der ersten drei Monate Nichtrauchen glücklich überwunden ist, dann kommen wir in gefährliches Gebiet. Wir wähnen uns als Nichtraucher schon fast sicher, aber viele Situationen und Personen erinnern uns noch an die Sucht („Hallo, mein Name ist Peter und ich bin genesender Raucher.“). Genauso können starke Emotionen und Stress eine Hieper auf Nikotin auslösen.
Das müssen wir zur Kenntnis nehmen. Das gehört zur Raucherentwöhnung dazu und kann viele Jahre anhalten. Meiner Erfahrung nach wird das aber immer seltener. Schauen wir uns ruhig nochmal unser Rauchtagebuch...

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