Sonntag, Februar 05, 2012
   
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persönliche erfahrungen

ego-T - ein erfahrungsbericht

e-zigarette: ego-T

So, das Päckchen kommt an. Die Verpackung sieht sehr gut aus. Der Karton ist stabil und was mich besonders freut ist das kleine Band, das es einfach ermöglicht, die Schublade raus zu ziehen. Alles ist übersichtlich geordnet und einfach zu händeln. Der ganze Inhalt ist auf den ersten Blick zu sehen.

Jetzt die Betriebsanleitung auseinanderfalten und alles ist auf Englisch. Schade! Und dazu in einer winzigen Schrift gedruckt, das ich fast eine Lupe brauche, um alles zu lesen.

Ein wenig mehr Papier hätte da nicht geschadet.

Ein Erfahrungsbericht von Nele.

Akku aufladen

Aber ich kämpfe mich durch und dank der Bilder begreife ich das Prinzip. Jetzt erst mal den Akku aufladen. Laut Betriebsanleitung dauert es 5 Stunden, aber der Akku ist bereits nach einer halben Stunde voll. Auch beim späteren Aufladen hat es nie 5 Stunden gedauert, höchstens 3 Stunden.

Tankfüllen ist leicht

Der Zusammenbau ist recht einfach, wenn man das Prinzip verstanden hat. Bei den Kleinteilen sind Fingernägel von Vorteil. Auch geht es mit der Zeit leichter, den Tank zu öffnen. Das Einfüllen ist leicht, denn die Öffnung ist ziemlich groß.

Das Mundstück ist gut

So, Tank ist aufgefüllt, Akku geladen und jetzt kann gedampft werden. Das Mundstück ist gut. Es macht eher den Eindruck von Horn als von Plastik und ist in jedem Fall sehr angenehm.

Der erste Zug hat nichts von einer „normalen“ Zigarette und am Anfang schmecke ich fast nichts. Jedoch reizt die Juice (25 mg Nikotin) mich sehr zum Husten. Ich muss richtig aufpassen, nicht zu viel einzuatmen, da ich dann beim Ausatmen fürchterlich husten muss. Das macht ein einfaches nebenher paffen unmöglich, da ich mich sehr konzentrieren muss, wenn ich die E-Zigarette benutze.

Der Nikotinflash ist gut, aber mir fehlen der Geschmack und das vertraute, raue Gefühl im Hals.

Juice verdünnen
1 Teil Juice
2 Teile Wasser

Nachdem ich mich im Internet ein wenig schlau gemacht habe, verdünne ich jetzt die Juice. Erstmal 2 Teile Juice und 1 Teil Wasser. Damit komme ich besser zurecht, der Hustenreiz ist nicht ganz so schlimm, allerdings wird auch der Geschmack verwässert.

Ich finde das nicht so schlimm, da er mich eh an eine Filterzigarette erinnert hat, und ich Selbstgedrehte ohne Filter rauche. Beim nächsten Auffüllen des Tanks verdünne ich halbe-halbe. Wieder lässt der Hustenreiz ein wenig nach, aber ich komme meinem Ziel, einfach nebenher zu dampfen noch nicht wirklich näher, denn es reizt immer noch zum Husten und es fehlt der „normale“ Reiz in der Kehle.

Also beim nächsten Tankauffüllen noch mehr verdünnen. Jetzt sind es 1 Teil Juice und 2 Teile Wasser. Und das funktioniert. Ich habe annähernd dasselbe Gefühl im Rachen wie bei einer Selbstgedrehten und brauche nicht mehr aufzupassen, dass ich eventuell zu viel oder zu schnell den Dampf einatme. Sehr schön.

Zum Wasser möchte ich noch sagen, das ich Leitungswasser benutze, was aber daran liegt, dass ich hier sehr weiches Wasser habe. In anderen Gegenden ist es bestimmt ratsam destilliertes Wasser zu benutzen.

Akku abschaltbar

Fünfmaliges Drücken des Tasters, innerhalb von zwei Sekunden

Ein Akku hält bei mir etwa einen Tag. Sehr schön finde ich die Möglichkeit, den Akku abzuschalten, so dass er sich in der Hosentasche oder sonstwo nicht selber anschalten kann. Das verlängert die Leistung.

Das Aufladen geht wie schon gesagt, sehr schnell und dauert höchstens 3 Stunden.

Ich habe mir angewöhnt, immer einen vollen Akku mitzunehmen und auch mindestens einen gefüllten Tank. Zum Tank wird eine Gummikappe mitgeliefert, die einen schon gebrauchten Tank sehr gut verschließt. Mir ist noch nichts ausgelaufen.

Bezugsquelle

Name: franken-raucht
Kontakt: Herr Reinhardt
Telefon: 09364 / 5040 - 336
Telefax: 09364 / 5040 - 337
E-Mail: info [at] franken-raucht [dot] de
Webseite: franken-raucht.de
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e-zigarette: probleme beim zoll

e-zigarette: probleme beim Zoll (Privateinkauf)

Regelmäßig kaufe ich in China diverse Waren ein. U.a. eben auch E-Zigaretten nebst Liquiden. Meistens gehen die Sachen ungeprüft durch den Zoll und werden direkt von der Post zugestellt.

Dieses Mal war es anders:

Die Bestellung beinhaltete 10 E-Zigaretten und verschiedene Liquide und das Alles landete beim Zoll.

Da an dem Paket keine Rechnung des Lieferanten angebracht war, mußte ich mit den entsprechenden Unterlagen zum Zoll

  • Rechnung
  • Kontoauszug von PayPal

Dort mußte ich das Paket öffnen. Zuvor hatte ich denen schon gesagt was im Paket drin ist.

Eine entsprechende Zollnummer - zuvor aus dem Internet beschafft - habe ich auch gleich mitgenommen.

Lange Rede kurzer Sinn: Die Zöllner beriefen sich auf das MPG (Medizinproduktgesetz) und verweigerten die Herausgabe.

Wäre kein Nikotin in den Liquiden, wäre wohl eine Herausgabe möglich, meinten die,so aber nicht.

Ehrlich wie ich bin, hatte ich denen gesagt, dass Nikotin in den Liquiden enthalten ist.

Ich verwies noch auf die verschiedensten Verhaltensweisen anderer Zollämter in Deutschland, was die aber wenig beeindruckt hat.

Im Übrigen wurde auch die fehlende CE-Zertifizierung der E-Zigaretten bemängelt.

Die haben die Waren kurzerhand dann wieder an den Absender mit dem Vermerk "Annahme verweigert" zurück geschickt und mir eine entsprechende Bestätigung für den Nachweis gegenüber PayPal in die Hände gedrückt.

Das wars, ca. 77,00 Euro futsch.

Stefan

ps: vielleicht noch wichtig zu wissen:
Ich komme aus Viersen NRW und das Zollamt ist in Mönchengladbach

Vielen Dank, Stefan! Hier ist zu sehen, dass der Zoll kontrolliert, dass er Pakete öffnet, sich auf die deutsche Gesetzgebung beruft und Pakete auch wieder zurückschickt.

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Dampfer: Ich sehe mich als Nichtraucher!

Die E-Zigarette wird schlechter geredet als sie ist!

raucherentwoehnung mit der e-zigarette

Ich bin froh um dies Alternative und sehe mich als Nichtraucher!

Wäre das Rauchen von Tabak nicht so sehr gesundheitsschädlich würde ich wohl immer weiter rauchen. Da ich aber nach fast 20 Jahren des rauchens und geniessens wirkliche Gesundheitsprobleme gekriegt habe, musste ich etwas unternhemen, sonst würde ich wohl meine Pension nicht mehr erleben. .

ezt: Vielen Dank für diesen Erfahrungsbericht!

Zufällig entdeckte ich in der Apotheke diese E-Zigarette. Die Apothekenangestellte versicherte mir dass keinerlei schädlich Stoffe in dem nikotinfreien Geräuch enthalten seien und verführte mich zum Kauf eines Set mit Akkuzigarette und allem was dazu gehört.

Seit ich diese E-Zigaretten rauche geht es mir wirklich besser, keine schmerzen mehr, alle Angstzustände betreffend Luftmangel beim einschlafen sind weg. Kurzum, ich fühle mich nun sehr wohl und meine Kondition ist schon um einiges besser.

Natürlich ist es anders als das bisher gewohnte Rauchen, es ist aber nur anders und nicht schlechter. Hätte ich 20 Jahre von den E-Zigaretten geraucht und würde dann auch normale Zigaretten umsteigen käme mir das am Anfang auch ungewöhnlich vor.

Ich muss sagen, meine Meinung war anfangs zwiegepalten. Die elektrischen Zigaretten machen zwar schönen Dampf. Dieser ist aber in keinster Weise mit dem Rauchen einer Zigarette vergleichbar. Die E-Zig erinnert eher an eine Wasserpfeife. Auch die Wirkung des Nikotins (ich habe mir Depots mit hohem Nikotinanteil gekauft) ist verzögert und auch bei weitem nicht so stark wie bei einer normalen Zigarette, eher wie bei einer Light-Zigarette. Auch fehlt das "Ziehen" im Hals beim Einsaugen in die Lunge wie bei normalen Zigaretten

ezt: Vielen Dank für diesen ermutigenden Bericht!

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e-zigarette unterstützt rauchstopp

Smokefree berichtet: jetzt Nichtraucher!

raucherentwoehnung mit der e-zigarette

VORWORT:

Meine folgenden Aussagen sind rein persönliche Erfahrungen. Ich kann nicht sagen, ob es sich bei anderen Personen gleich oder ähnlich verhält. Zumal ich auch keine weiteren Personen im Bekanntenkreis habe, die komplett aufgehört haben zu rauchen unter Zuhilfenahme der E-Kippe. Und: meine vorherige Zigarettenmarke war fast ausschliesslich die mit dem Cowboy als Werbeträger (in Rot, also mit 0,8mg Nikotin), ist vielleicht ganz interessant, für den einen oder anderen als Vergleich.

Smokefree
(persönlicher Erfahrungsbericht)

Ich war ebenfalls skeptisch, ob mir die elektrische Zigarette helfen kann, das Rauchen aufzuhören. Zumal ich nun seit 10 Jahren etwa eine Schachtel am Tag geraucht habe. Zuvor hatte ich es mit Nikotinpflastern, Kaugummis, Akupunktur etc probiert. Hat alles nicht geholfen. Der Wille war da, aber eben gerade weil die Beschäftigung der Hände und vor allem das Ziehen des Rauches in die Lunge gefehlt hatte, habe ich es in mehreren Anläufen nicht geschafft, aufzuhören.

Da ich langsam gesundheitliche Probleme durch das Rauchen bekommen habe (Hustenanfälle, vor allem am Morgen, ständige Nasennebenhöhlenentzüdungen, Kurzatmigkeit, etc), war klar, dass ich auf jeden Fall aufhören muss.

Meine letzte Hoffung war die elektrische Zigarette. Für einen Erfolg sah ich eher wenig Chancen, aber probieren wollte ich es auf jeden Fall. Also gekauft und ausprobiert.

Ich muss sagen, meine Meinung war anfangs zwiegepalten. Die elektrischen Zigaretten machen zwar schönen Dampf. Dieser ist aber in keinster Weise mit dem Rauchen einer Zigarette vergleichbar. Die E-Zig erinnert eher an eine Wasserpfeife. Auch die Wirkung des Nikotins (ich habe mir Depots mit hohem Nikotinanteil gekauft) ist verzögert und auch bei weitem nicht so stark wie bei einer normalen Zigarette, eher wie bei einer Light-Zigarette. Auch fehlt das "Ziehen" im Hals beim Einsaugen in die Lunge wie bei normalen Zigaretten.

FAZIT:

Mir hat die elektrische Zigarette auf JEDEN FALL GEHOLFEN. Allen Zweiflern zum Trotz. Ich hatte mir ehrlich gesagt nicht vorstellen können, dass es für mich so leicht werden könnte, mit dem Rauchen aufzuhören. Gerade nach den Enttäuschungen mit Pflastern und Co, die eigentlich nur eine Quälerei waren. Hier griff ich recht schnell wieder zur Zigarette. Aber ich bin jetzt endlich rauchfrei und kann gar nicht beschreiben, wie glücklich ich darüber bin. Wohnung, Auto, Klamotten und Hände stinken nicht mehr. Ich hab nicht mehr den Drang bei jeden Sauwetter raus zu gehen, um zu rauchen. Kein Raucherhusten mehr, keine Kurzatmigkeit...

ezt: Vielen Dank für diesen ermutigenden Bericht!

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ganz schön klebrig!

e-zigarette-modell-510

Nu hat's mich erwischt!

Viele Jahre habe ich mir mit so etwa 30 Zigaretten, filterlosen, täglich die Lunge zugequartzt. Mit vierzehn fand ich das chique und erwachsen. Später, als Erwachsener, schien es mir männlich und stark – Jean Paul Belmondo trägt sein Pferd meilenweit zur nächsten Tankstelle! Noch später, in die Jahre gekommen, mit einem Quäntchen Einsicht, war Rauchen nur noch eine tägliche Niederlage: obwohl ich um die tödliche Wirkung der Tabakzigarette wusste, um den Suchtfaktor in meinem Leben und die tausend gute Gründe mit dem Rauchen aufzuhören, konnte ich es nicht lassen. Die Zeiten, dass mir eine dieser Zigaretten „schmeckte", waren längst vorbei. Alles Zwang, nichts von Freiheit und Abenteuer.

„With a little help from my friends"

Eigentlich wollte ich ja keine. Warum auch. Aber ein Gutmensch macht sich die Mühe und schenkt mir eine e-Zigarette. Ein Starterkit mit allem Drum und Dran: e-Zigarette (Modell 510 wie ich später erfahre), jede Menge Depots, zwei Akkus, Netzgerät und USB-Ladekabel. Kommt alles in einem feinen Hochglanzkarton und sieht klasse aus – so ganz und gar nicht das, was meine Vorurteile unter „chinesisch" abgelegt haben. Die Kiste hat'n Verpackungsingenieur geplant: maximale Ausnutzung von minimalem Raum.

Ich packe aus, lege fein säuberlich neben einander, vergleiche mit der Bedienungsanleitung. Die ist in eher klein und verdient ihren Namen nur, weil sie in knappsten Worten das Wenige beschreibt, was es zu wissen gibt.

Das Dampfgerät (die e-Zigarette) ist ziemlich leicht, und Tatsache, ich kann die wie 'ne „Echte" gerade ebenso im Mundwinkel halten. Ich ziehe und staune, denn sie funktioniert, obwohl sie eben erst aus dem Karton kommt. Eingelegtes Depot ist 'ne mäßige Konzentration an Nikotin und die Geschmacksvariante „Tabak". Schmeckt wie'n eingeweichter Aschenbecher – man spürt die Absicht und ist verstimmt. Das hat nichts mit dem zu tun, was ich von einer filterlosen Meilenweit-Zigarette Marke Dromedar – oder so ähnlich – gewohnt bin.

Geduld, Offenheit und Neugier

...sollen mich hier weiterbringen. Ist ja Dampf, nischwa. Also „rauche" ich weiter und bin mächtigst beeindruckt, was dieses kleine Ding an Dampf produziert! Ich sitze in einer Dampfwolke und unter Publikum hätte ich bestimmt Schwierigkeiten zu erklären, dass das alles nur harmloser Wasserdampf ist, und das, was da so glüht, nichts weiter als eine Leuchtdiode. Auf zwei, drei Schritt sieht das sicher wie die Glut einer Tabakzigarette aus. Ich fühl mich wie'n Bub, der im Kofferraum seines Spielzeugautos Ersatzrad, Kreuzschlüssel und Wagenheber gefunden hat!

Geschmacksvariante "Tabak" schmeckt wie ein eingeweichter Aschenbecher

Doch der Geschmack bleibt. Viele „Ehemalige" hatten mir schon gesagt, dass ich von „Tabak" nicht so viel erwarten dürfe. Also gut. Ich ordere mir ein paar Ersatz-Depots und Liquid „Vanille". Kenn' ich von der Pfeife her und stell' ich mir ganz wunderbar vor. Die Lieferung erfolgt schon am nächsten Tag – ich bin ordnungsgemäß tief beeindruckt.Ausgepackt finde ich nun diverse Ersatzdepots und so'n mittelgroßes Fläschchen „Juice" (Liquid). Ich suche die Anleitung zum Befüllen der Depots – die fehlt. Also schaue ich mir mal die Depots genauer an: da ist so'n Wattezeug drin – gehört das reingestopft oder soll das so lose rumhängen? Ein Vergleich mit ungeöffneten Original-Depots zeigt, dass die Watte da eher reingestopft wird. Das reicht mir nun nicht, und ich google „Ersatzdepots füllen". Da finde ich dann verschiedene Methoden: reicht vom Reintropfen über die Pipette zur Einwegspritze. Aber immerhin Klärung wegen der Watte: die gehört rein. Pipette und Einwegspritze gehören nicht zu meinem Alltag, also stelle ich das leere Depot mutig auf und tropfe ganz vorsichtig ein paar Tropfen hinein –vielleicht vier oder fünf. Dann schraube ich mein Dampfgerät zusammen und bin voller Vorfreude: ob das jetzt wie aus der Pfeife schmeckt?

Ich führe die Elektro-Zigarette zum Mund und schmecke sofort Vanille. Da ist doch tatsächlich irgendwie Flüssigkeit so ganz und gar unverdampft durch das kleine Löchlein getröpfelt. Ist nicht übel, aber wenn ich das so wollte, hätte ich mir'n Vanille-Shake bestellt. Schnell mit'nem Papiertaschentuch abgewischt und noch mal versucht. Die Leuchtdiode glüht, doch nun zieht das Teil wie eine viel zu fest gedrehte Selbstgemachte: nämlich gar nicht.

Hmpf. Verstimmt bemühe ich meine Denkeinheit, schraube ein bisschen 'rum, so dass das Teil Nebenluft ziehen kann – alter Trick von Pfeife – und siehe da, ein Sog ist zu vermelden, Dampf strömt mir entgegen, wunderbarer Vanillegeschmack, voll und würdig. Die Dampfentwicklung hat im Vergleich zu den Originaldepots vollständig nachgelassen. Das ist mir egal, will ja „rauchen" und nicht im Nebel sitzen.

Vergnüglich dampfe ich so vor mich hin und komme mir vor, als hätte ich eine „Echte" in der Hand. Geschmack und Inhalation sind schon anders, aber das ist eher so, als ob ich mich an eine neue Marke gewöhnen müsste. Auch der „Throat-Kick", dieses erste Eindringen des „Rauches" in den Rachen ist klasse, ich sehe mich schon am Anfang einer wunderbaren Beziehung. Anfangs suche ich zur Ablage noch'n Aschenbecher, bis mir klar wird: Mann, ist doch 'ne Leuchtdiode und mit Asche is'nix. Von da ab kommt sie in die Brusttasche meines Hemdes. Anders als bei der Tabak-Zigarette muss ich hier nicht „aufrauchen" oder „ausmachen": ich kann einfach drei, vier Züge nehmen und das Teil wieder wegpacken – geil!

Die Juice ist so klebrig wie ein Glas Honig

Der Abend plätschert so vor sich hin. Plötzlich, nach ein, zwei Stunden, gibt die e-Zigarette nichts mehr her. Diode leuchtet beim Ziehen – kommt aba nischd. Messerscharf kombiniere ich: Depot nachfüllen. Wiederhole Tröpfelprozedur und stelle dabei fest, das ist so wie mit 'nem Honigglas. Was nicht schmierig ist, das klebt und kriecht dir gegen deinen Willen den Arm hoch. Trotz sorgfältigster Positionierung, Obacht und angehaltenem Atem will es mir nicht gelingen, die „Juice" nur in das Depot zu füllen. Ein bisschen läuft die Flasche entlang, ein bisschen außen am Depot. All das verteilt sich mysteriös, doch hoch klebrig, auf dem Schreibtisch und allem was ich berühre.

Nachdem ich verärgert den Schmand weggewischt habe, erkläre ich eine A4-große Fläche auf meinem Schreibtisch zur Füllzone und positioniere ein Geschirrtuch nebst Krepptüchern, um künftigen Schmierigkeiten gewitzt zu begegnen. Die zuletzt betankte „Cartridge" (Depot) schraube ich wieder an. Dabei rechne ich nach, wie billig das werden könnte, wenn ich die Teile immer wieder selbst befülle.

Ich ziehe und staune. Kommt nix. OK. Schrauben wegen Nebenluft – hilft aber diesmal nicht. Kommt rein gar nix. Da fällt mir auf, dass die Leuchtdiode nicht mehr glimmt. Akku alle. Gottseidank kam dieses Gerät mit einem Ersatzakku; ich tausche das alles schnell aus, schraube den ersten Akku noch an das USB-Ladekabel und freue mich. Zu früh. Nun glimmt es wieder, aber „et kütt nit" (es kommt nichts). Ich entferne das Nachfülldepot, untersuche ohne wesentlichen Sachverstand, tropfe ein bisschen hier und da und auch ein bisschen auf den Atomizer (Verdampfer), schraube wiederzusammen, sauge, zunächst wieder etwas „Juice" direkt, dann gibt es eine gewaltige Wolke. Allein – das Ganze hält nur zwei drei Züge. Danach passiert wieder gar nichts. Alles schrauben hilft nichts, und ich denke mir, dieses Depot ist ruiniert, und nehme ein ganz neues.

Um diese lange Geschichte abzukürzen: mehrere Depots und hin und her getauschte Akkus später zeigt meine „Erfolgsbilanz" nur ein einziges erfolgreich nachgefülltes Depot, das irgendwie eine nennenswerte Zeit erwartungsgemäß funktioniert hat. Die mitgelieferten, maschinengefüllten „Cartridges" funktionieren hingegen einwandfrei. Also telefoniere ich am nächsten Tag mit einem freundlichen Händler, der mir bestätigt, dass das Selber-Nachfüllen der Depots eine Wissenschaft für sich ist. Jeder habe seine eigenen Methoden und Mittel, der Erfolg komme mit Übung und Erfahrung, und die vorgefüllten seien schlichtweg einfacher zu handhaben, und auch das, nicht so'ne klebrige Sache. Außerdem sei dieses Modell, das ich da habe, das kleinste und in der Benutzung schwierigste: er rate mir zu einer größeren e-Zigarette (801 „Penstyle"), „da ist das mit dem Befüllen dann auch viel besser."

Was lernt mir das (wie der Berliner sagt)?

Diese kleine Elektro-Zigarette Modell 510...

  • sieht gut aus
  • ist einer „echten Zigarette" zum Verwechseln ähnlich
  • mal schmaucht's dann wieder nicht
  • das Selber-Nachfüllen ist wegen Schwund doch eher teuer, vor allem aber extrem klebrig
  • der Akku muss etwa alle 2 Stunden ausgetauscht werden.

Das „hohe" Erlebnis des Dampfens bleibt in aller Regel hinter den zu überwindenden Schwierigkeiten weit zurück. Ich rate von diesem Modell ab. Ist natürlich nur so meine Meinung, nicht wahr...

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