britische kommission empfiehlt e-zigaretten

britische regierung und "rauchfreie nikotinzigaretten"

e-Zigaretten werden hoffähig

Der britische Guardian berichtet in seiner online-Ausgabe vom 14. September, dass die Regierung empfiehlt, "e-zigaretten - rauchfreie Nikotinzigaretten -" zu verwenden, um die Anzahl der Toten durch Rauchen zu senken. Dieser Vorschlag kommt direkt von der sog. "Nudge Unit" - am besten wohl mit "Motivationstruppe" übersetzt. Diese Einheit wurde ins Leben gerufen, um unsere teetrinkenden Inselnachbarn zu ermuntern, ihre Lebensgewohnheiten positiv zu verändern.

Die sieben-köpfige "Motivationstruppe" wurde von dem englischen Premier David Cameron im Juni des Jahres ins Leben gerufen. Ihr offizeller Name: Kommision zur Förderung einsichtigen Verhaltens.

In einer Regierungsverlautbarung heißt es: "Unsere Regierung wird das schlauer machen. Wir werden die bürokratischen Hebel der Vergangenheit meiden und Wege finden, die Menschen auf intelligentem Weg zu ermutigen, bessere Entscheidungen für sich zu treffen."

Rauchen oder Sterben

keine zeitgemäße Alternative

Diese Truppe empfiehlt nun der britischen Regierung Maßnahmen zur Förderung der Organspende, Verbesserung von Steuerformularen, aber auch die Verwendung der e-Zigarette, da die Alternative "Rauchen oder Sterben" weder zeitgemäß noch erfolgreich sei.

Bericht der Kommission

"Nudge" Unit

So lesen wir: Es ist wichtig, des Regelwerk für diese Produkte [die e-Zigarette] richtig zu gestalten, um deren Verwendung zu fördern. Eine Regel für Verhaltenswechsel ist, dass es viel leichter ist, eine Angewohnheit durch eine ähnliche zu ersetzen als eine tiefverwurzelte auszumerzen.[...] Wenn alternative und sichere Nikotinprodukte verfügbar sind, so könnten diese das Potential haben, zehntausende von Menschen jährlich zu retten.

Entwicklung gehemmt

John Britton
Professor für Epidemiologie
Universität Nottingham

John Britton, Professor für Epidemiologie and der Universität Nottingham, erklärt, dass neben der elektronischen Zigarette, die das Rauchen einer Zigarette simuliere, noch drei bis vier weitere Produkte in Entwicklung seien, die Unternehmen jedoch wegen der erwarteten Schwierigkeiten bei der Zulassung diese nicht vorantrieben.

Ein Hersteller, der behaupte, seine Produkt verbessere oder beinflusse die Gesundheit stehe vor großen Zulassungsproblemen. So werden die geläufigen Nikotinersatzmittel als Medikamente verkauft.

die e-Zigarette

e-Zigaretten nun enthalten zwar Nikotin, aber deren Hersteller und Verkäufer versuchen eine entsprechende Regulierung als Medizinprodukt oder Medikament zu vermeiden, indem sie auf gesundheitliche Hinweise verzichten. Allerdings fehlen bedauerlicherweise auch Informationen zur Sicherheit und Qualitätsstandards.

Wir schlagen vor, alle diese Nikotinprodukte so zu regulieren, dass sie in vernünftiger Reinheit und Qualität in den Geschäften genauso verfügbar sind wie Zigaretten.

e-Zigarette kann Leben retten

Die britische MHRA (Medicine and Healthcare Regulatroy Agency) überprüft nun diese Geräte: sollte sie ein günstiges Urteil fällen, so ist damit zu rechnen, dass Großbritannien die e-Zigarette zuläßt, und das "Dampfgerät" sodann in Geschäften verkauft werden kann.

David Halpern, der Leiter der "Motivationstruppe": Ohne Zweifel kann [die e-Zigarette] viele Leben retten und hunderte Millionen Pfund einsparen.