Welche e-Zigarette ist die richtige?

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die richtige e-Zigarette

Die richtige e-Zigarette zu finden, verdeutlicht die Qual der Wahl. Ein Dschungel von Modellen macht gerade dem Einsteiger das Leben schwer.

  • Entschlossene
    Am besten Sie entscheiden sich für eine e-Zigarette ab € 60,-
  • Neugierige
    Sie finden im Preisbereich zwischen € 30,- und € 60,- solide Angebote.
  • Gelegenheitstäter
    Greifen Sie zu einfachen Starter-Sets. Oder einer Einmal-e-Zigarette.

Die richtige e-Zigarette

Wie finde ich die „richtige“ e-Zigarette? Besonders Einsteiger und Anfänger finden es schwer, im immer weiter wachsenden Dschungel der angebotenen e-Zigaretten die eine, gar die „beste e-Zigarette“ zu finden, die richtig gut zu ihnen passt.

Immer mehr Raucher suchen heute nach einer e-Zigarette - Sie suchen eine weniger schädliche Form des Nikotinkomsums. Auch die renommierte Stiftung Warentest hält die e-Zigarette für gesundheitsgefährdete Raucher „wohl“ für eine Alternative (März 2015)

Auch Rauchverbote und erste Urteile gegen rauchende Mieter machen die e-Zigarette attraktiv, denn so können Dampfer (e-Raucher) möglichen Schwierigkeiten leichter aus dem Weg gehen.

Nicht zuletzt sind die Kosten der e-Zigarette für einen Normalraucher (1 Päckchen Zigaretten pro Tag) häufig wesentlich günstiger: Leicht lassen sich hier mehrere hundert Euro pro Jahr einsparen.

Entscheidend für die Wahl der richtigen e-Zigarette ist das eigene Raucherprofil. Grob gesagt: je mehr und je stärkere Zigaretten Sie bisher rauchen, umso höher sind auch Ihre Ansprüche an die zukünftige „Dampfe“ (e-Zigarette).

Starke Raucher greifen am besten zur Preisklasse ab € 60,-, während Normal-Raucher schon bei Starter-Sets mit Tanksystemen einsteigen können. Für leichte Raucher genügt ein einfaches Starter-Set – Gelegenheitsraucher holen sich eine Einweg-e-Zigarette, obwohl hier das Dampferlebnis eher eingeschränkt ist.

Was ist am Rauchen so wunderbar?

Harriet Samson Harris

Bebe: Rauchen ist doch nicht eklig - es ist wunderbar!

Frasier: Sag mal, Bebe, was ist eigentlich am Rauchen so wunderbar?

Bebe: Einfach alles! Ich mag, wie sich die frische Packung fest in meine Hand schmiegt.

Ich mag, wie dieser kleine Schniepel Zellophan in der Sonne glitzert, wenn ich an ihm ziehe – ganz vorsichtig.

Ich mag, wie der erste, süße Zylinder aus seinem Versteck gleitet. Dann bringe ich ihn langsam an meine Lippen - ich nehme ein Zündholz und beobachte: Es bricht in eine kleine, vollkommene Flamme und ich weiß, dass diese Flamme bald in mir sein wird.

Diesen ersten Zug - den liebe ich. Ich ziehe ihn tief in meine Lungen. Kleine Rauchfinger füllen sie aus, liebkosen mich und die Wärme durchdringt mich tiefer und tiefer, bis ich glaube zu bersten, und dann, ja dann beobachte ich, wie alles aus mir heraus strömt und sich zu einer herrlich geschmeidigen Krone formt - und keine sieht aus wie die andere.

(Aus: Frasier -US-amerikanische Sitcom, „Wer raucht, fliegt!“, Folge 3-21, Bebe Glazer - Harriet Samson Harris)

Genau dieses Rauchritual ist neben dem Nikotin die Hauptursache, warum Raucher das Rauchen so wunderbar finden. Es ist ein Ort der Ruhe, eine Zuflucht, ein kurzes Anhalten der Zeit.

Bei der e-Zigarette bleibt das Ritual erhalten – natürlich ohne Zündholz, denn die „Dampfe“ brennt nicht; sie verdampft ein Luftgasgemisch (Aerosol) und liefert so das gewünschte Nikotin, aber das „Rauch-Ritual“ bleibt erhalten und ermöglicht Rauchern den leichten Umstieg auf die e-Zigarette.

Merkmale des
Dampfens

Merkmale des Dampfens (e-Rauchens)

Dampfen ...

Die e-Zigarette ist eine weniger schädliche Form des Nikotinverzehrs.

  • simuliert das Rauchen
  • ist sauber und rein
  • verbessert das Wohlbefinden

Was ist den „Dampfern" an ihren e-Zigaretten denn eigentlich wichtig? Wie gelingt diese Simulation der Tabak-Zigarette?

Das Dampfen

Das Dampfen an sich ist durchaus vergleichbar mit dem Rauchen. Aber es ist dennoch anders – so wie Fisch und Fleisch verschieden sind. Die meisten Umsteiger empfinden schon nach wenigen Tagen die e-Zigarette als eine willkommene Bereicherung ihres Lebens; viele verzichten gänzlich auf die Tabak-Zigarette.

erste Zigarette morgens

Auch die „erste Zigarette“ am Morgen bleibt: nach wie vor sind diese allerersten Züge des Tages die besten.

Zigarrenraucher

Sogar die Anspruchsvollsten der Rauchergemeinde, Zigarrenraucher nämlich, lassen sich durch qualitativ hochwertige e-Zigaretten überzeugen. Haben sie die „richtige e-Zigarette“ gefunden, dann fällt ihnen wie allen anderen Rauchern auf:

Die e-Zigarette ist sauber und rein!

Sauberkeit und Reinheit

Sauberkeit und Reinheit sind entscheidende Merkmale des Dampfens und der e-Zigarette. Es beginnt ein Leben ohne …

  • Gelbe Zähne
  • Gelbe Finger
  • Gelbe Vorhänge und Tapeten – womöglich aber erst nach der Renovierung, nischwa ;)
  • volle und übervolle Aschenbecher mit unappetitlichen Kippen
  • Geruchsverwüstung an der Kleidung und in der Wohnung
  • mitleidende Passivraucher – Passivdampfen gilt als unbedenklich.
körperliches Wohlbepfinden

Viele Neudampfer berichten von einer Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens. Das morgendliche Abhusten nimmt ab oder geht ganz zurück, die Treppe wird zur lösbaren Aufgabe, die Atmung leichter.

Inhalation & Zug

Das Ziehen an der e-Zigarette – der Dampfe - soll sich so anfühlen wie das Ziehen an einer Zigarette: „Entscheidend ist, was hinten rauskommt!" (Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl) und so erwarten Dampfer (e-Raucher) leichten Zug und üppiges Dampf/Raucherlebnis. Daran sind Rachen, Kehle und Lunge beteiligt: am besten denken Sie hier an die erste Zigarette am Tag.

Technisch moderne e-Zigaretten verfügen über eine Luftzufuhrkontrolle – AFC für Air Flow Control – und bieten die Möglichkeit, den Zugwiderstand individuell anzupassen.

Einweg-e-Zigaretten und sog. „automatische“ e-Zigaretten besitzen eine Begrenzung der Zuglänge und schlichte technische Ausstattung. Hier können Sie nicht mit den gleichen Ansprüchen herangehen, wie an eine „richtige e-Zigarette“.

Kick
Flash

Womöglich das entscheidende Kriterium bei dieser Sache: fühle ich mich nach dem Ziehen an der e-Zigarette so wie nach dem Ziehen an einer „analogen"? Oder salopp formuliert: Knallt das Ding?

Dies hängt vor allem von der Art der Abgabe und Aufnahme des Nikotins ab. Gelangt die Droge über den Lungenkreislauf ins Gehirn, dann geht das hurtig und verursacht diesen Kick – das, was der Süchtelheimer „braucht".

Bei der e-Zigarette sind hierfür neben der Akkuleistung in Kombination mit dem Verdampfer vor allem die e-Liquids zuständig. Je höher die Akkuleistung und je niedriger der Widerstand der Verdampfer – bis hin in den sog. „Subohmbereich“ – desto höher die Dampfentwicklung.

Genauso wichtig ist das verwendete e-Liquid. Wenn Sie einen starken Kick/Flash bevorzugen, dann besorgen Sie sich e-Liquids mit hohem Nikotingehalt.

Und ein Gerät der Oberklasse.

Geschmack

e-Liquids

Die richtige e-Zigarette ist das Werkzeug – das richtige e-Liquid das Mittel. Welches e-Liquid Sie benutzen, hängt von Ihrem Geschmack ab – Geschmacksache eben.

Einsteiger greifen klar zu traditionellen Geschmacksrichtungen und suchen nicht nur Tabakgeschmack sondern einen Geschmack, der möglichst nahe an der bisher gerauchten Marke liegt.

Mit zunehmender Erfahrung wächst die Freude am Experiment:

  • Kaffee
  • Schokolade
  • Minze
  • Banane
  • Vanille
  • und viele, viele andere...

 

Diese Aromen – insgesamt um die 100 - sind so leicht bei der herkömmlichen Zigarette nicht zu finden. Ausgenommen natürlich die Schokoladenzigarette ;)

Bevorzugen Sie beim Kauf e-Liquids aus zertifizierter deutscher oder europäischer Herstellung.

Geschmacks­entwicklung

Die Voraussetzung für eine Geschmacksentwicklung ist natürlich ein gutes e-Liquid. Dies ist in der Tat Geschmackssache, und hier hilft nur probieren.

Unabhängig vom verwendeten e-Liquid ist der verwendete Verdampfertyp für die Geschmacksentwicklung zuständig. Und es gilt: je besser der Verdampfer - im Zusammenspiel mit dem Akku - desto besser der Geschmack. Oder kurz: je besser die e-Zigarette - umso besser der Geschmack

Hier unterscheiden wir im Wesentlichen zwei Verdampfertypen:
Cartomizer und Clearomizer.

Cartomizer

Der Cartomizer setzt auf eine bewährte Technik aus den ersten Anfängen der e-Zigarette. Er ist ein hohler Zylinder – früher häufig farblich einem Zigarettenfilter nachempfunden – und enthält Watte, die das e-Liquid speichert. Er findet häufig in Einweg-e-Zigaretten und einfachen Starter-Sets Verwendung.

Zwar gibt es den Cartomizer auch als Nachfüllvariante – hier ist er aber Tanksystemen durch die schlechte Kontrolle des Füllstandes deutlich unterlegen; seinen einen entscheidenden Vorteil zeigt er aber bei Starter-Sets, die mit Nikotin-Depots betrieben werden.

Diese Nikotin-Depots sind nichts anderes als Cartomizer und Sie können sie mit der Geschmackssorte Ihrer Wahl kaufen. Dann schrauben Sie das Depot einfach auf den Akkuträger der e-Zigarette, rauchen es leer und werfen das Depot weg – nicht die e-Zigarette. Dabei wird auch gleichzeitig der Verdampfer entsorgt, so dass hier Pflege und Wartung schlichtweg entfallen. Nun nehmen Sie einfach ein neues Depot, und das Ganze beginnt von vorne.
Diese e-Zigaretten eignen sich für …

  • technisch Unbegabte und Unwillige
  • leichte Raucher von leichten Tabaksorten

Das Dampfen beschränkt sich hier auf den Erwerb des entsprechenden Dampfgerätes, und anstelle eines Päckchens Zigaretten kaufen Sie ein Päckchen Nikotin-Depots. Dabei ist allerdings die Kostenersparnis deutlich geringer.

Geschmacks- und Dampfentwicklung sind befriedigend. Aber der Feind des Guten ist das Bessere – dies hat zur Entwicklung von Tanksystemen geführt.

Clearomizer

Moderne e-Zigaretten verwenden Tanksysteme. Sie lassen sich leicht befüllen und haben häufig ein großes Fassungsvermögen.

Clearomizer bilden den derzeitigen Stand der Technik. Hier besteht der Tank aus einem transparenten („clear“ = „klar“) Material, so dass Sie direkt sehen, wieviel e-Liquid sich noch im Tank befindet.

Clearomizer mit Bottom Dual Coil Technik bieten sowohl die beste Dampf wie auch Geschmacksentwicklung.

Eine weitere mögliche Stellschraube für die Qualität des Dampfens ist die Kontrolle der Luftzufuhr.

Air Flow Control

Die „Air Flow Control“ – also die Kontrolle der Luftzufuhr – erlaubt Ihnen, die Stärke des Zuges Ihren Wünschen anzupassen. Selbstdreher erwarten hier Anderes als Schachtel-Qualmer. Moderne Verdampfersystem bieten diese Option.

Dampfentwicklung

Die Dampfentwicklung ist abhängig von

  • Akku-Leistung
  • Verdampfertyp
  • e-Liquid

Je höher die Leistung von Akku und Verdampfer, desto höher die Dampfentwicklung. Beachten Sie auch die Hinweise zur Geschmacksentwicklung.

Die Dampfentwicklung kann noch einmal durch e-Liquids vergrößert werden, die vorwiegend oder ausschließlich auf Glycerin basieren. Allerdings sind nicht alle e-Zigaretten in der Lage, die zähflüssigeren Glycerin-e-Liquids zu verdampfen. Es entstehen leicht Rückstände auf dem Verdampferkopf, der so schneller verschleißt.

Dampfertypen

Merkmale Dampfertypen/Rauchertypen

Dampfertypen - Rauchertypen

Menschen sind verschieden und so gibt es verschiedene Raucher/Dampfertypen

  • Starke Raucher: mehr als 20 Zigaretten pro Tag
  • Normal-Raucher: bis 20 Zigaretten pro Tag
  • Gelegenheitsraucher: bis 5 Zigaretten pro Tag

So wie es verschiedene Menschen gibt, so gibt es verschiedene Dampfertypen. Nicht jeder gleicht dem anderen, und die Erwartungen und Ansprüche an die e-Zigarette sind unterschiedlich. Aber es gibt Gemeinsamkeiten (siehe auch Vergleich Tabakzigarette – e-Zigarette):

  • Dampfer („e-Raucher“) wollen Nikotin konsumieren.
  • Dampfer suchen eine weniger schädliche Alternative zum „Sargnagel“ (Normal-Zigarette).
  • Dampfer wollen das „Rauch-Ritual“ beibehalten.
  • Dampfer wollen sparen – häufig gelingt das.
  • Dampfer wollen Rauchverbote umgehen – häufig gelingt das.
  • Dampfer suchen Sauberkeit und Reinheit für Körper, Wohnung und Umwelt.

Allesentscheidend ist sozusagen, dass die Simulation der Tabak-Zigarette optimal gelingt. Und dass wir in den Genuss der Vorzüge des der e-Zigarette gelangen.

Dampfer unterscheiden sich vor allem in ihrem Raucherprofil: leicht bis starke Tabaksorten und gelegentliche bis Kettenraucher – jede Kombination ist hier denkbar. Ein Raucher starker Zigaretten ist nicht unbedingt ein starker Raucher, wenn er nur drei filterlose am Tag schmökt. Wer hingegen drei Packung Light-Zigaretten vertilgt, ist sicherlich ein solcher.

Diese Unterschiede spielen bei der Wahl der e-Zigarette und des e-Liquids eine entscheidende Rolle.

Gelegenheitsdampfer

Gelegenheitsdampfer wollen nicht auf die e-Zigarette umsteigen. Sie suchen eine Möglichkeit, Rauchverbote oder Nichtraucherpartys zu überstehen. Sie greifen zu Einweg-e-Zigaretten oder preisgünstigen Startersets – ein echtes Dampf-Erlebnis ist ihnen Schnuppe, hier geht es um die reine vorrübergehende Nikotinversorgung.

Einsteiger

Einsteiger haben bereits eine Entscheidung getroffen oder erwägen zumindest ernsthaft den Umstieg auf die e-Zigarette.

Einmal-e-Zigarette

Trotz der geringen Anschaffungskosten ist für sie eine Einmal-e-Zigarette eher nicht die richtige e-Zigarette. Einmal-e-Zigaretten vermitteln in Folge der einfachen Ausstattung – das Teil wird schließlich komplett weggeworfen – auch nur ein eingeschränktes Dampferlebnis. So bleibt die wundervolle Welt des Dampfens verschlossen.

Starter-Set

Wer die hohen Kosten für eine e-Zigarette der Oberklasse anfangs scheut, ist mit einem soliden Starter-Set gut bedient. Hier findet sich alles, was das Neudampferherz für einen gelungenen Einstieg begehrt, und man muss nur noch e-Liquids zukaufen.
Starter-Sets sind um die € 30,- zu haben und bieten ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

leichte Raucher

Raucher, die mit bis zu 5 Zigaretten am Tag zufrieden sind und leichte bis maximal mittelstarke Tabaksorten vorziehen, treffen mit Starter-Sets eine gute Wahl. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt, die Nutzung der e-Zigarette ist ohne Schulung machbar. Dampf- und Geschmacksentwicklung entsprechen dem Raucherprofil. Raucher starker Zigaretten bleiben hier unglücklich.

normale Raucher

Raucher, bis zu 20 Zigaretten am Tag, leichte bis mittelstarke Tabaksorten, finden bei qualitativ hochwertigen Starter-Sets einen guten Einstieg.
Wichtig sind hier

  • Leistung des Akku (mindestens 1.100 mAh)
  • Laufzeit („Reichweite“) des Akku
  • Kann die e-Zigarette beim Laden weiterbenutzt werden? (Passthrough-Betrieb)
  • Fassungsvermögen des Tankes

Je höher hier die Werte, desto besser ist die e-Zigarette geeignet. Wenn das Gerät nicht während des Ladens benutzt werden kann, unbedingt ein zweites zulegen!
Für sie lohnt sich auch ein Blick in die Oberklasse (€ 60,-)

starke Raucher

Mit „starken Rauchern“ sind hier jene gemeint, die Tabaksorten mit hohen Nikotinwerten bevorzugen. Die tatsächliche Anzahl von Zigaretten pro Tag ist eher nebensächlich. Starke Raucher werden mit einfachen Starter-Sets nicht glücklich und sollten sofort auf ein Modell der Oberklasse zurückgreifen – trotz der höheren Erstkosten.

Wer 20 Zigaretten am Tag raucht, gibt dafür etwa € 150,- im Monat aus. Eine e-Zigarette der Oberklasse kostet einmalig € 60,-. Dazu kommen noch € 50,- für e-Liquids und € 10,- für Verschleißteile. Also beträgt die mögliche Ersparnis bereits € 30,- und die Folgemonate schlagen nur mit jeweils € 60,- zu Buche.

Das Sparen am falschen Ende führt hier zu einem frustrierenden Dampferlebnis.

Modelle

e-Zigaretten-Modelle

e-Zigaretten-Modelle

Verschiedene Modelle für verschiedene Rauchertypen:

  • Gelegenheitsraucher: Einweg-e-Zigarette
  • Leichte Raucher: einfaches Starterset
  • Normale Raucher: Starterset mit Tanksystem
  • Starke Raucher: Preisklasse ab € 60,-

Viele suchen ein Modell, das optisch am ehesten einer „richtigen" Zigarette entspricht: so bleiben wir einer liebgewonnenen Gewohnheit treu - das Dampfen ist dann wie das "Rauchen" einfach und bequem. Andere lösen sich von dieser Form und nuckeln an Geräten, die große Ähnlichkeit mit Asthma-Inhalatoren haben. Auch die Dampfproduktion beim Ausatmen ist nicht wirklich wichtig, das was beim Dampfen "in uns" geschieht aber schon.

Also lassen wir hier die Optik außen vor und beschränken uns auf das, was diese Zigaretten-Simulation tatsächlich ausmacht.

Einweg-e-Zigaretten

Einweg-e-Zigaretten sind das Sorgenkind der e-Zigarettenfamilie. Sie bieten zwar einen billigen Einstieg ins Dampfen, Sie können sie jedoch keinesfalls mit einer richtigen e-Zigarette vergleichen.

Bedenken Sie: das Gerät ist für den einmaligen Gebrauch gedacht und Sie werfen es anschließend komplett weg. Schon wegen der Umwelt kann man hier keine Spitzentechnik erwarten.

Entsprechend eingeschränkt ist die „Dampfererfahrung“. Machen Sie sich klar: Wenn Ihnen das Dampfen mit einer Einweg-e-Zigarette nicht gefällt, heißt das noch lange nicht, dass das Dampfen Ihnen nicht gefällt.

Sie wissen es schlichtweg noch nicht.

Supermarkt e-Zigaretten

Auch Supermärkte bieten mittlerweile Einweg-e-Zigaretten an; hier wird zu mörderischen Bedingungen kalkuliert – entsprechend die Qualität der Modelle. Wenn Sie Pech haben, gibt diese Einweg-e-Zigarette nach drei Stunden den Geist auf, und dann tauschen Sie mal ein solches Hygieneprodukt um :o

Supermini

Alles was kleiner ist als 100 mm. Manche Supermini ähnelt einer "normalen" Zigarette wie ein Ei dem anderen; gab es früher auch mit Papierfilter und kann "freihändig" geraucht werden. Heute ist dieses Modell total veraltet. Sammlerstück.

Mini/Slim
SE-510

ca. 110 – 118 mm lang. Durchmesser ca. 9 mm, Gewicht ca. 15 g. Gerät und Depots sind klein und müssen daher häufiger nachgefüllt werden, was je nach Modell auch schon mal Geschicklichkeit verlangt. Eher nichts für Dauerraucher.

Tanksysteme („eGo“)

Für Entschlossene. Empfiehlt sich auch für Einsteiger durch

  • ausgezeichnetes „Rauch“-Erlebnis
  • leichte Handhabung
  • leichte Wartung und Pflege

Starter-Set mit Tanksystem

Starter-Sets mit Tanksystem bilden einen guten Kompromiss: solide Technik zu einem günstigen (um € 30,-)Preis. Sie sind ein guter Einstieg und es gibt Modelle mit Bottom Dual Coil.

eine „richtige e-Zigarette

Eine „richtige e-Zigarette“ öffnet Ihnen weit die Pforte zur wundervollen Welt des Dampfens. Hier erwarten Sie Hochleistungsakkus, große Ausdauer („Reichweite“), hohes Tankvolumen – ideale Begleiter für den ganzen Tag.
Natürlich ist da der höhere Einstiegspreis. Sie sind mit ungefähr € 60,- für die Erstausstattung bei, aber bedenken Sie: Wenn Sie sich für das Dampfen entscheiden, dann werden Sie sich nach ein, zwei Monaten sowieso eine „richtige e-Zigarette“ holen.
Ihre erste, preisgünstigere legen Sie dann weg: Diese € 30,- haben Sie dann zusätzlich ausgegeben.
Tanksysteme erwarten ein minimales Geschick beim Befüllen, bei der Pflege und der Wartung. Sie danken es mit hoher Lebenserwartung und hohem Genuss.

Empfehlungen

Empfehlungen für dei richtige e-Zigarette

Empfehlungen für die richtige e-Zigarette

Keine Experimente: Preisklasse ab € 60,-
Gutes Preisleistungsverhältnis: Starterset mit Tanksystem
Leichte Raucher: einfaches Starterset

Einweg-Modelle nur eingeschränkt!

Anspruchsvolle

Ernsthaft Interessierte, die schon von den Vorteilen des Dampfens überzeugt sind und einen sicheren Umstieg planen, wählen eine e-Zigarette der Preisklasse zwischen € 60,- und € 80,-.

  • Hohes Leistungsniveau
  • Große Ausdauer, ausreichend für den ganzen Tag
  • Clearomizer mit Bottom Dual Coil
  • Air Flow Control
  • Hohe Dampfentwicklung
  • Hohe Geschmacksentfaltung
  • Leichte Wartung
  • Leichte Pflege

Besonders Raucher starker Tabake (!) und starke Raucher (mehr als 20 Zigaretten pro Tag) kommen an dieser Anschaffung eigentlich nicht vorbei – sie benötigen eine „richtige e-Zigarette“.

Neugierige

Sie haben von der e-Zigarette gehört und möchten sich einen ersten Eindruck verschaffen, ohne gleich „in die Vollen“ zu gehen. Sie wissen noch nicht, ob das Dampfen etwas für Sie ist, aber Sie stehen der Sache offen gegenüber. Wählen Sie ein Starter-Set der Preisklasse zwischen € 20,- und € 60,-.

  • Solides Leistungsniveau
  • Gute Ausdauer, auch Restaurantbesuche lassen sich so überstehen
  • Auch hier gibt es Tanksysteme mit Bottom Dual Coil – achten Sie darauf!
  • Gute Dampfentwicklung
  • Gute Geschmacksentfaltung
  • Leichte Wartung und Pflege

Der günstige Einstiegspreis macht diese e-Zigaretten attraktiv. Raucher leichter Tabake, leichte und Normal-Raucher (20 oder weniger Zigaretten am Tag) sind hier gut aufgehoben.

Gelegenheitsdampfer

Sie rauchen nur gelegentlich oder wollen Rauchverbote und Nichtraucherevents umgehen. Das Dampfen an sich interessiert Sie eigentlich weniger.

Gelegenheitsraucher (5 oder weniger Zigaretten am Tag) greifen zu einem Starter-Set der Preisklasse bis ca. € 20,- und erwerben so ein Gerät, das einfache Ansprüche durchaus zufriedenstellt.

Einweg-e-Zigaretten eignen sich leider nur „im Prinzip“, um das Dampfen kennenzulernen. Sicher, diese Modelle sind billig, aber auch billig. Sie verhalten sich zum richtigen Dampfen wie ein selbst gegessenes Mittagessen zu einem erzählten Mittagessen – sie machen nicht wirklich satt.

Wer hingegen nur gelegentlich ein Rauchverbot umgehen will, findet hier das geeignete Mittel.

Ernsthaft Interessierte, Anspruchsvolle und starke Raucher wählen besser zu eine richtige e-Zigarette.